Aston Martin ernüchtert: «Zeigt den Leistungsstand»

Von Andreas Reiners
DTM
Aston Martin ernüchtert: «Zeigt den Leistungsstand»

Aston Martin ernüchtert: «Zeigt den Leistungsstand»

Viermal Punkte am Norisring: Für Aston Martin war das Rennwochenende am Norisring ein Erfolg. Parallel abwer auch der Beweis, dass der Rückstand noch da ist.

Das beste Saisonergebnis am Samstag, am Sonntag dann nochmals nachgelegt. Im Grunde kann R-Motorsport zufrieden sein. Viermal fuhr der DTM-Neuling mit den Aston Martin Vantage DTM am vierten Rennwochenende am Norisring in die Punkte – gleich dreimal am Samstag.

Durch taktisches Geschick, indem man von einem Safety-Car-Einsatz profitierte, aber auch durch Können, am Sonntag fuhr Daniel Juncadella in einem Rennen ohne Zwischenfälle auf Platz zehn. Der Spanier hatte am Vortag mit Platz sechs bereits das beste Saisonresultat eingestellt.

Macht zusammen zwölf Zähler, insgesamt hat Aston Martin nach acht von 18 Rennen 27 Zähler auf dem Konto.

Klar: Damit liegt man meilenweit hinter der Konkurrenz von Audi (457) und BMW (338).

Doch wichtiger war sowieso die Erkenntnis: Wo steht man wirklich? Konnten nach den zwei Testtagen zwischen Misano und Nürnberg tatsächlich Schritte nach vorne gemacht werden?

Die Resultate vom Sonntag seien «ernüchternd», sagte R-Motorsport-Teamchef Florian Kamelger: «Sie zeigen aber unseren momentanen Leistungsstand und, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, um auf unsere Konkurrenz aufzuschließen.» Lob gab es vor allem für Juncadella: «Daniel hat alles aus unserem Technikpaket herausgeholt, was möglich war.»

Im Qualifying waren die Vantage mindestens eine halbe Sekunde langsamer als die Spitze, teilweise auch bis zu einer Sekunde. Für den Norisring, der im Vergleich zu anderen Strecken einen sehr speziellen Charakter hat, ist das eine Menge.

Ferdinand von Habsburg hatte am Samstag Platz zehn zum besten Ergebnis beigesteuert, am Sonntag verpasste er als Elfter die Punkte knapp.

Er findet: «Es gibt bei uns deinen deutlichen Aufwärtstrend. Zeitweise war unsere Rennpace schon sehr gut, ich konnte Sonntag Mitte des Rennens René Rast länger hinter mir halten. Ich denke, unsere Leistung am Sonntag war ohne Fügung des Safety Cars eine sehr starke. Für mich ging es sich nicht knapp aus, aber Dani (Juncadella) war wieder in den Punkten, ohne Hilfe durch Zufälle!»

Der Österreicher: «Ich glaube, wir sind sehr gut organisiert, die Balance des Vantage ist schon sehr gut, es fehlt uns aber an Motorleistung – kein Wunder bei der späten und kurzen Entwicklung.» In den Rennen auf dem Norisring waren die Vantage im Topspeed bis zu acht km/h langsamer als der schnellste Konkurrent.

Er bleibe Optimist, betonte der Rookie: «Ich bin etwas enttäuscht, weil ich Samstag lieber Neunter statt Zehnter und heute lieber Zehnter statt Elfter geworden wäre. Aber so ist es halt, man strebt immer nach mehr… Das nächste Ziel muss eine weitere Verbesserung sein.»


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