Pietro Fittipaldi: Angst wegen Opa Emerson

Von Andreas Reiners
DTM

Beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim kam es zum Treffen der Generationen: Emerson Fittipaldi chauffierte seinen Enkel Pietro. Mit Folgen, wie er SPEEDWEEK.com verriet.

Emerson Fittipaldi hatte Spaß. Eine Menge Spaß. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister saß beim DTM-Saisonfinale im Renntaxi von Audi. Bedeutet: Der Brasilianer fuhr Gäste des Autobauers in einem Boliden von 2017 über den Hockenheimring.

Keine Frage: Der 72-Jährige amüsierte sich dabei nicht weniger als seine Beifahrer auch. Eine ganz besondere Art der Unterhaltung war aber die Fahrt mit seinem Enkel. Pietro Fittipaldi ist 23 Jahre alt, absolvierte 2019 mit dem Audi-Kundenteam WRT seine erste Saison in der DTM.

Ein aufstrebender Rennfahrer, der als Testpilot für Haas zudem die Formel 1 als Ziel hat. Der allerdings auch Angst hat, wenn er mit seinem Opa im Rennauto sitzt. Auch wenn der 1972 und 1974 Weltmeister wurde. Und für sein Alter noch richtig fit ist. Und schnell.

Angst? Tatsächlich? Fittipaldi muss lachen, als er von SPEEDWEEK.com zu den Runden mit seinem Enkel gefragt wird.

«Kannst du dir einen jungen Topfahrer vorstellen, der von seinem Großvater gefahren wird? Er muss Angst haben», sagte er: «Als wir in das Motodrom gefahren sind, war es nass, wir fuhren auf die Sachskurve zu, dort, wo Sebastian Vettel 2018 abgeflogen ist. Wir hatten keinen Funk, aber ich konnte sehen, wie er sich mit seiner Hand an seinem Bein festhielt», lachte der Brasilianer.

Fittipaldi bestätigte bei Sat.1. seine qualvollen Minuten: «Ich hatte ein bisschen Angst. Weil es nass war, habe ich ihm so viele Tipps wie möglich gegeben. Ich habe zu ihm gesagt: ‚Gehe es etwas langsamer an'. Aber er wollte nicht hören und hat von Anfang an Vollgas gegeben. Es war sehr cool», so der Youngster.

Emerson Fittipaldi mit einem Augenzwinkern: «Am Ende des Tages war ihm klar: Mein Großvater fährt immer noch schnell. Es war ein großer Spaß. Diese Erfahrung, in meinem Alter, das ist fantastisch.»

Denn der RS 5 DTM hat es ihm angetan: «Das Auto hat sehr viel Abtrieb, sehr gute Bremsen, ist technisch sehr ausgeklügelt und nah an der Formel 1 dran.»


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