DTM: Was geht für BMW im Jubiläumsjahr?

Von Otto Zuber
DTM
Timo Glock

Timo Glock

Am kommenden Wochenende beginnt in Hockenheim die neue DTM-Saison. BMW Motorsport startet in sein fünftes DTM-Jahr seit dem Comeback 2012.

In dieser Zeit gingen sieben von zwölf möglichen Titeln nach München. Zuletzt konnten die BMW Fahrer den Herstellertitel erringen. Zum 100-jährigen Jubiläum der BMW Group und der Marke BMW möchten die vier BMW Teams RMG, MTEK, RBM und Schnitzer die Erfolgsgeschichte in dieser Saison fortschreiben.

Stimmen vor dem ersten Rennwochenende 2016 in Hockenheim.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der BMW Group und der Marke BMW gehen wir top-motiviert in die fünfte DTM-Saison seit unserem Comeback 2012. Mit acht bewährten BMW Fahrern, vier erfahrenen Teams und einem BMW M4 DTM in seiner dritten Saison möchten wir den DTM-Fans in Deutschland und in Europa auch 2016 packende Rennen und eine gute Show bieten. Wir haben uns natürlich vorgenommen, unsere Erfolgsbilanz in der DTM weiter aufzubessern. In Hockenheim möchten wir den ersten Schritt in diese Richtung machen. Traditionell ist die Atmosphäre beim Auftaktwochenende der DTM sensationell gut. Man spürt, wie sehr die Zuschauer dem ersten Kräftemessen der Saison entgegenfiebern. Dasselbe gilt auch für uns bei BMW Motorsport.

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG):Die Rennpause in der DTM war zwar lang, aber wir hatten dennoch einen arbeitsreichen Winter. Wir sind mit dem gesamten BMW Team RMG von Niederzissen nach Andernach umgezogen und haben uns in den neuen Räumlichkeiten perfekt eingerichtet. Hierfür möchte ich mich bei meinem Team nochmals ausdrücklich bedanken. Die sportliche Vorbereitung auf die Saison haben wir im Rahmen der Testfahrten bestmöglich abgeschlossen. Nun freuen sich alle im Team darauf zu sehen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Wir sind top motiviert und wollen mit Marco Wittmann und Timo Glock an die vergangenen Erfolge anknüpfen. Das möchten wir wieder deutlich zeigen.

Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK): Nach Platz vier in der Teamwertung 2015 ist unser Ziel für die kommende Saison klar. Wir wollen noch weiter vorne angreifen und möglichst regelmäßig um Siege kämpfen. Bruno Spengler hat bereits im vergangenen Jahr bewiesen, wie wertvoll er für unser Team ist. Wir verabschieden uns nach drei großartigen Jahren von Timo Glock, begrüßen aber gleichzeitig in Augusto Farfus einen ebenso schnellen und erfahrenen Piloten. Ich bin davon überzeugt, dass wir wieder eine sehr starke Fahrerpaarung haben.

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): 2016 wird für uns ein weiteres spannendes Jahr in der DTM. Ich freue mich, in Maxime Martin einen Belgier in unserem belgischen Team begrüßen zu dürfen. Gleichzeitig möchte ich mich aber auch ausdrücklich bei Augusto Farfus für viele großartige gemeinsame Jahre bedanken. Nach den Testfahrten bin ich zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit Maxime und Tom Blomqvist eine gute Saison haben werden.

Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer): Es ist schön, dass es endlich wieder losgeht. Viel Zeit zum Testen hat man in der DTM nicht, trotzdem fühlen wir uns gut vorbereitet für das erste Rennen. An Hockenheim haben wir viele gute Erinnerungen, und es ist immer wieder etwas Besonderes, dort in die Saison zu starten. Wir gehen wie schon 2015 mit Martin Tomczyk und António Félix da Costa an den Start. Ich gehe deshalb davon aus, dass wir ab der ersten Trainingsrunde angreifen können. Das haben wir uns in jedem Fall vorgenommen.

Marco Wittmann (Startnummer 11, BMW Team RMG): Hockenheim ist für mich als Auftakt und Abschluss der DTM-Saison eine Institution. Der Hockenheimring ist wie kaum ein anderer Kurs mit der Tradition der DTM verbunden. Deshalb freue ich mich sehr, dass es auf diesem Kurs nun wieder losgeht. Jeder Fahrer kennt diese Strecke von unzähligen Tests und Rennen in- und auswendig. Aus diesem Grund ist es hier vielleicht etwas schwieriger als auf anderen Kursen, als Fahrer einen Unterschied zu machen.

Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team RMG): Ich verbinde viel Positives mit Hockenheim. Dort habe ich schon viele schöne und vor allem erfolgreiche Rennen erlebt. Besonders war natürlich mein erster DTM-Erfolg in meiner Debütsaison. Umso schöner ist es, dass wir gleich zwei Mal pro Jahr dort zu Gast sind. Die Strecke ist wie gemacht für die DTM. Ich habe immer ein gutes Gefühl, wenn ich nach Hockenheim komme.

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team MTEK): Ich freue mich jedes Jahr sehr auf die ganz besondere Atmosphäre in Hockenheim. Schon bei den Testfahrten war es toll, wieder durch das Motodrom zu fahren. Beim Rennen wird der Adrenalinspiegel noch einmal steigen. Vor dem Start des ersten Laufs werde ich wie immer sehr nervös sein. Da ist es ganz egal, wie viel Erfahrung man in der DTM hat. Ich fühle mich jedes Mal wieder so wie bei meinem ersten Rennen.

Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team MTEK): Ich bin sehr motiviert und denke, dass wir in diesem Jahr definitiv einen Schritt vorwärts machen können. Die DTM-Saison ist jedoch lang und in vielen Bereichen auch unvorhersehbar. Aber wir sind gut vorbereitet, und das neue Team hat mir einen zusätzlichen Schub gegeben. Ich glaube, dass wir Gutes erwarten können.

Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM): Ich fühle mich viel besser vorbereitet als vor der vergangenen Saison. Damals war alles neu für mich. Jetzt weiß ich genau, was mich in der DTM 2016 erwartet. Das wird mir sicherlich helfen. Hockenheim ist fantastisch, mit vielen Fans und einer großartigen Atmosphäre. Ich kann es kaum erwarten, mein erstes Rennen mit dem Ice-Watch BMW M4 DTM zu bestreiten.

Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RBM): Nun ist es endlich soweit. Nach der sechsmonatigen Pause freue ich mich schon darauf, in Hockenheim in die DTM-Saison zu starten. Das BMW Team RBM ist ein neues Umfeld für mich, aber wir haben uns bereits bestens aufeinander eingespielt und ich bin sicher, dass wir gemeinsam einen guten Job machen können. Ich mag die Strecke in Hockenheim sehr.

António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer): Ich gehe nun in meine dritte DTM-Saison – und es ist noch genauso schwierig wie beim ersten Mal, Prognosen für die ersten Rennen und die gesamte Saison abzugeben. Jedes Jahr ändern sich die Regeln ein bisschen, daran muss sich jeder anpassen. Das große Ziel lautet, konstant zu sein und unsere Schwachpunkte aus dem vergangenen Jahr abzustellen. Wenn wir das schaffen, dann sind wir automatisch in einer guten Position.

Martin Tomczyk (Startnummer 100, BMW Team Schnitzer): Ich freue mich riesig, dass es wieder losgeht. Obwohl es schon meine 16. Saison ist, ist der Nervenkitzel vor dem ersten Start des Jahres ungebrochen. Es gibt einige Neuerungen, auf die wir uns einstellen müssen. Aber die Vorfreude auf Hockenheim ist einfach riesig. Ich will weiter nach vorn kommen und konstant Punkte sammeln. Dafür bin ich top-motiviert.

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