DTM am Lausitzring: Audi feiert Doppelsieg

Von Andreas Reiners
DTM
Miguel Molina

Miguel Molina

Audi hat sich die Chance nicht nehmen lassen: Die erste Startreihe um Miguel Molina und Jamie Green fuhr beim fünften DTM-Saisonrennen auf dem Lausitzring einen Doppelsieg ein.

Miguel Molina feierte nach 40 Minuten am Ende den zweiten Sieg seiner Karriere. Im Ziel hatte der Spanier zwei Sekunden Vorsprung vor seinem Markenkollegen Jamie Green, der im vergangenen Jahr beide Rennen auf dem Lausitzring gewonnen hatte. Ebenfalls auf das Podium fuhr Mercedes-Pilot Robert Wickens.

Bei BMW bestätigten sich die Befürchtungen, dass es ein schwieriges Wochenende werden würde. Marco Wittmann wurde nach Platz drei im Qualifying Vierter, Maxime Martin war neben dem Ex-Champion der einzige BMW-Pilot, der noch in die Top Ten fuhr, der Belgier wurde Neunter. Wittmann übernahm dafür allerdings die Führung in der Gesamtwertung, da der bisherige Spitzenreiter Paul di Resta als 13. leer ausging.

Christian Vietoris landete im Mercedes auf dem fünften Platz vor Audi-Pilot Mattias Ekström, Lucas Auer (Mercedes) und Edoardo Mortara. Der Audi-Pilot rückte durch seinen achten Platz auf den zweiten Rang der Gesamtwertung. Die Top Ten komplettierte Nico Müller auf Rang zehn.

Green zunächst an der Spitze

Green erwischte einen optimalen Start, ging innen an Molina vorbei und setzte sich nach der zweiten Kurve bereits an die Spitze. Der Rest des Feldes kam relativ unbeschadet durch die ersten Runden, im Gegensatz zum Saisonstart gab es diesmal kein Kleinholz.

Das hieß allerdings nicht, dass die Fahrer nicht die Ellenbogen einsetzten. So gingen Tambay und Wickens hart in ihre Zweikämpfe mit Paffett und Wittmann. Die beiden jeweiligen Kontrahenten mussten kurz aufs Gras, Tambay und Wickens wurden verwarnt.

An der Spitze blieb Green zunächst vor Molina, Wickens, Wittmann, Auer und Vietoris. Ansonsten tat sich in den Top Ten nur wenig, Glock hatte sich auf Rang zehn verbessert. In der siebten Runde nutzte Molina schließlich DRS und seine Chance und überholte seinen Markenkollegen Green.

In der Folgezeit baute der Spanier seine Führung aus und fuhr einen Vorsprung von mehr als zwei Sekunden heraus. Parallel kämpfte sich Mortara Stück für Stück in die Top Ten und damit in die Punkte, während di Resta im hinteren Mittelfeld festhing.

15 Minuten vor dem Ende ging den ersten Fahrern (Wittmann und Glock) das DRS aus. In dieser Saison haben die Piloten nur noch eine bestimmte Anzahl an DRS-Schüssen frei. Prompt geriet Wittmann auf Platz vier unter Druck der beiden Mercedes-Piloten Auer und Vietoris.

Glock wiederum hatte ohne den verstellbaren Heckflügel keine Chance mehr auf die Top Ten. Als einige Runden später auch Auer das DRS ausging, hatte er sowohl gegen Vietoris als auch Ekström keine Chance mehr. Wittmann jedoch hielt sich wacker, wehrte die Angriffe der Konkurrenten ab und rettete den vierten Platz ins Ziel.

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