WM-Rückzug von Günther Bauer

Von Jan Sievers
Eisspeedway
Günther Bauer ist gut drauf.

Günther Bauer ist gut drauf.

Deutschlands Nummer 1 wird nicht an der Eisspeedway-Weltmeisterschaft teilnehmen. Günther Bauer verkündet seinen WM-Rückzug.

In Schweden stürzte er unglücklich auf seine Hand und brach sich dabei den Daumen. Die komplizierte Rolando-Fraktur wird am Donnerstag in der Vogtareuther Spezialklinik vom Chefarzt persönlich operiert. «Wenn ein medizinisches Wunder passiert, dann kann ich das Handgelenk in vier Wochen wieder einigermassen belasten», sagt Günther Bauer. «In vier Wochen ist aber schon die WM-Quali und was nützt es mir da zu starten, wenn ich sicher nicht richtig fit bin. Vier Wochen lang kann ich gar nichts machen. Daher muss ich meinen WM-Startplatz schweren Herzens absagen. Wenn ich in der WM fahre, dann will ich topfit sein- die WM braucht keine Halbtoten. Es würde einfach keinen Sinn machen.»

Zunächst konsultierte Bauer seinen Hausarzt, der bei Betrachtung der Röntgenbilder nur meinte: «Ich bin zwar kein Handspezialist, aber sie sind Spezialist für komplizierte Brüche.» Gerade erst hatte er sich von seinem schweren Sturz mit zahlreichen komplexen Brüchen erholt.

Die Ärzte sind sich sicher, dass sie den Daumen wieder hinbekommen, allerdings nicht in vier Wochen bis zum WM-Start. Bauer: «Bis zum Team-WM-Finale bin ich sicher wieder fit und werde dann mein Comeback geben. Auch in Assen bei der Europameisterschaft will ich dabei sein und bin schon für das Finale gesetzt. In Berlin werde ich dann mein einziges Rennen in Deutschland in diesem Jahr fahren.»

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