Suzuki Endurance mit einem Punkt Vorsprung zum Finale

Von Helmut Ohner
Suzuki-Endurance-Urgestein Vincent Phlippe

Suzuki-Endurance-Urgestein Vincent Phlippe

Seit dem ersten Rennen in Le Castellet liegt das Team Suzuki an der Spitze der WM-Tabelle, doch nach dem Sieg von GMT94 Yamaha beim Rennen auf dem Slovakia Ring schrumpfte der Vorsprung auf einen Zähler.

Nach dem Saisonauftakt beim Bol d’Or in Le Castellet hatte Suzuki Endurance (SERT) 47 Punkte Vorsprung auf GMT94 Yamaha. Danach musste der 15-fache Weltmeister einige Tiefschläge verdauen. Anfang März verunglückte Anthony Delhalle bei Tests in Nogaro tödlich. Kurz darauf musste sich Teamchef Dominique Méliand einer Operation unterziehen. Seither muss die Mannschaft auf die Anwesenheit des gewieften Strategen verzichten.

Vor dem Acht-Stunden-Rennen auf Slovakia Ring hatte der Titelverteidiger nur noch sieben Zähler mehr auf dem Konto als GMT94 Yamaha, die die Rennen in Le Mans und Oschersleben gewonnen hatten.

Vom fünften Startplatz bog Vincent Philippe als Führender in die erste Kurve ein. Einige Runden konnte der Franzose die erste Position halten. Ein schleichender Plattfuß warf die erfolgsverwöhnte Truppe weit ins Mittelfeld zurück, doch Philippe und seine beiden Teamkollegen Etienne Masson und Alex Cudlin machten Platz um Platz gut. Bei Halbzeit hatte man sich bereits wieder auf den vierten Platz geschoben.

Durch die technischen Probleme von Yamaha Austria und dem Sturz von Maco Racing fand man sich plötzlich mit Honda Endurance im Kampf um Platz 2 verwickelt. Vor allem Masson und Julien Da Costa schenkten sich in ihren Stints nichts. Nach acht Stunden harter Arbeit durfte sich das Suzuki-Trio über den zweiten Rang freuen. Weil der Sieg zum dritten Mal in Folge an GMT94 Yamaha ging, liegt SERT vor dem Finale in Suzuka gerade einmal einen Zähler vor GMT94.

«Ich bin so glücklich. Dieses Ergebnis belohnt die harte Arbeit des gesamten Teams», betonte Interimsteamchef Dominique Hébrard. «Hinter uns liegen nach dem Verlust von Anthony und der Rekonvaleszenz von Dominique einige schwierige Monate. Alle in der Mannschaft geben sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei den Rennen ihr Bestes. Ich glaube, dass wir dieses gute Ergebnis mehr als verdient haben.»

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