Weshalb Marc Moser (24) seinen Rücktritt überdachte

Von Ivo Schützbach
Endurance-WM
Marc Moser erklärte seine Rückkehrgründe

Marc Moser erklärte seine Rückkehrgründe

Von 2013 bis 2017 bestritt der Frankfurter Marc Moser die Superstock-1000-EM, Platz 10 in Assen 2015 ist sein bestes Ergebnis. Nach der letzten Saison war Schluss – im Juni feiert der BWL-Student sein Comeback.

39 Rennen fuhr Marc Moser in der Superstock-1000-EM, 14 Mal schaffte es der 24-Jährige in die Punkte. 2017 war seine schlechteste Saison: Nur Gesamtrang 33 und lediglich als 15. in Assen in den Punkten.

Danach war monatelang Funkstille, Moser konzentrierte sich auf sein Studium, derzeit schreibt er an seiner Bachelor-Arbeit. In Assen war er als Gast des deutschen Honda-Satelliten-Teams Triple-M in der Superbike-WM dabei. Triple-M steht für Matthias Marc Moser, Vater Moser gehört das Team.

«Eigentlich wollte ich den Rennsport komplett beenden», erzählte Moser Junior, der in den IDM-Klassen Supersport und Superstock 1000 mehrere Podestplätze und Siege erobert hat, SPEEDWEEK.com. «Aber dann hat es mich doch wieder gepackt. Ich wurde von Freunden nach Misano zum Fahren eingeladen und war auf einmal wieder schnell – nicht so wie letztes Jahr.»

Sein nächstes Rennen wird Moser bei der Endurance-WM in Oschersleben am 8./9. Juni für das Team Pepe Tuning BMW in der Superstock-Klasse fahren. «Erst war der Slovakia Ring am kommenden Wochenende angedacht, aber das war zu kurzfristig», bemerkte der Hesse. «Langstrecke ist eine schöne Sache, das wird mir Spaß machen. Vielleicht war es ganz gut, dass ich erst mal einen Schlussstrich gezogen habe, ich hatte den Spaß am Fahren verloren. Das Team ist zum ersten Mal dabei, sie fahren normal im Deutschen Langstrecken Cup. Sie möchten den Versuch in der WM wagen und haben dafür auch extra ein Motorrad aufgebaut. Ich bin früher mal mit den Jungs Cup auf dem Nürburgring gefahren, ich kenne die alle. Meine Teamkollegen sind Philipp Gengelbach und Maurice Ullrich, wir habe ein ganz gutes Level. Das Team hat auch die 1000 Kilometer von Hockenheim gewonnen, die haben guten Speed. Man muss erst mal was gewinnen, das ist nicht so leicht. In Oschersleben haben wir uns die Top-5 als Ziel gesetzt.»

Ein Job im Team deines Vaters kommt nicht in Frage? Marc Moser: «Man müsste sich überlegen, was ich für eine Aufgabe übernehmen kann. Ich habe es genossen, in Assen dabei gewesen zu sein. Ich könnte mich aber nicht gut genug in das Team einbringen, um dort einen Mehrwert darzustellen. Ich bin gerne dabei und helfe gerne aus. Aber wenn ich in einem Rennstall bin, dann muss ich auch fahren.»

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