Neue Fahrwerke für die Husqvarna Enduros 2020

Von Rolf Lüthi
Enduro

Umfangreiche Modellpflege am 2020er Jahrgang der Hardenduros von Husqvarna: Neue Rahmen, neue Umlenkhebel, überarbeitete Motoren mit vielen neu entwickelten Leistungsteilen.

Der neue Rahmen in Verbindung mit ebenfalls geänderten Umlenkhebeln und Sätteln reduziert die Sitzhöhe um 10 mm – eine gute Nachricht, nachdem sich in den vergangenen Jahren die Sitzhöhe an Wettbewerbs-Enduros tendenziell in die andere Richtung entwickelt hat.

Der neue Rahmen soll mit seiner erhöhten Steifigkeit in Längsrichtung und verbesserter Verdrehsteifigkeit dem Fahrer verbesserte Rückmeldung geben und dazu Schläge besser absorbieren und den Geradeauslauf verbessern. Das Rahmenheck, bei Husqvarna ein selbsttragendes Karbon-Kunststoffteil aus 30 % Karbon und 70 % Polyamid, ist nun 250 Gramm leichter, obwohl es auf 2020 um 50 mm verlängert wurde.

In Gabel und Stossdämpfer sind neue Dämpferkolben verbaut in wie üblich ist auch die Abstimmung geändert. Auf 2020 wird in den Enduros die gleiche Umlenkhebelei verbaut wie in den Motocross-Modellen, wodurch das Motorrad hinten tiefer steht.

An den Husqvarnas ist ein Mappingschalter mit zwei anwählbaren Mappings serienmässig verbaut, bei den Viertaktern wird damit zusätzlich die Traktionskontrolle aktiviert. Bei den Viertaktern ist ein Gangsensor eingebaut, dadurch werden abhängig von der Gangwahl spezifische Mappings aktiviert. Zwei- wie Viertakter sind auf 2020 mit neuen Auspuffanlagen versehen. Die Kühler sind für optimierte Schwerpunktlage 12 mm tiefer montiert. Alle Viertakter sind mit Lüftern ausgerästet, die Zweitakter können optional nachgerüstet werden.

Wie bei der Schwestermarke KTM wird auch bei Husqvarna die TE 150 mit elektronischer TPI-Benzineinspritzung aufgewertet. Verbaut ist ein Sechgang-Getriebe mit weit gespreitzten Übersetzungen für den Enduro-Einsatz und neben dem Kick- auch ein Elektrostarter.

Die Viertakt-Baureihe wurde modellspezifisch weiter optimiert, unter anderem mit neuen Zylindern, Zylinderköpfen und Nockenwellen. Wenngleich die Hardenduros von Husqvarna wie auch von KTM technisch unverkennbar auf den Vorjahresmodellen basieren, so sind doch so viele Teile neu oder geändert, dass man nicht von Modellpflege, sondern von umfangreicher Modellüberarbeitung sprechen muss.

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