Erzbergrodeo 2014: Zum Jubiläum eine Riesenshow

Von Tim Althof
Extrem Enduro
Das größte und vielleicht härteste Enduro-Rennen der Welt feiert 2014 Jubiläum: Das legendäre Erzbergrodeo wird zum 20. Mal ausgetragen und verspricht ein gigantisches Programm.

Mitte der 1990er-Jahre steckte der Enduro-Sport in einer tiefen Krise. Es war schwierig, Leute von dieser spektakulären Sportart zu begeistern, der Stellenwert im Vergleich zu anderen Motorsportarten war sehr niedrig. Es brauchte eine zündende Idee, um die Menschen zu überzeugen, dass Enduro-Rennen spannend und spektakulär sind.

1995 fand das erste Erzbergrodeo statt, die Idee kam von den beiden Österreichern Andreas Werth und Karl Katoch. Das Ziel: Es sollte ein kerniges Enduro-Rennen ohne unnötigen bürokratischen Firlefanz und ohne ein Herumdiskutieren über Regelwerke geben. Ein Rennen, das den Fahrer an seine physischen Grenzen bringt, zeitgleich sollte es ein riesiges Fest für Fahrer und Zuschauer werden. All das ist es heute noch. Tausende Fans pilgern alljährlich im Mai oder Juni in die Steiermark, um ein Teil dieses Festivals zu sein.

Das Rennen 2014 findet vom 29. Mai bis zum 1. Juni statt und hat viel zu bieten. Um bei dem auf 500 Teilnehmer begrenzten Hauptrennen «Red Bull Hare Scramble» starten zu können, müssen die Fahrer vorher am «Iron Road Prolog» teilnehmen und sich qualifizieren. Die Fahrer müssen dabei gegen die Zeit antreten und über 13 km zurücklegen, das Ganze jeweils einmal am Freitag und einmal am Samstag, wobei die schnellere Zeit beider Tage in die Wertung eingeht. Beim «Hare Scramble» müssen die Fahrer in 50er-Gruppen die Strecke in Angriff nehmen, dabei sind steile Hänge, harte Felsen und sehr viel Kies, Schlamm und Schmutz das Hauptprogramm. Das Wetter ist ein weiterer entscheidender Punkt, ist es oftmals unberechenbar und bringt viel Regen mit sich.

Dem Sieger geht es nicht um Geld! Wer den Berg am schnellsten und geschicktesten hinter sich gebracht hat, bekommt neben viel Ruhm und Ehre ein Stück aus dem «Eisernen Giganten» gehauenen Fels. Das Rennen im letzten Jahr konnte der britische Husaberg-Pilot Graham Jarvis für sich entscheiden. Auf Grund des schlechten Wetters, mit drei Tagen Regen und Nebel, war es eines der härtesten Rennen in der Geschichte des Erzbergrodeos.

Im Rahmenprogramm gibt es 2014 viel zu erleben. Beim «Kärcher Rocket Ride» gilt es für die Fahrer einen 3-teiligen Steilhang in Bestzeit zu bewältigen. Wer am Ende in das Finale kommt und als Erster das Ziel auf dem Berg erreicht, kann sich als Sieger feiern lassen. Dazu gibt es eine Freestyle-Show, Fahrerpräsentationen mit den besten Piloten, die legendäre Ausfahrt «Sturm auf Eisenerz» und eine spektakuläre Jetski-Show auf, unter und überm Wasser.

Frei nach dem Motto «Tougher than iron, harder than steel», wird das Erzbergrodeo 2014 wieder ein unvergessliches Abendteuer für Teilnehmer, Fans und Beteiligte des Enduro-Spektakels.

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