McLaren im Kampf gegen sich selbst

Von Stefanie Szlapka
Formel 1
Hamilton und Button können ihr Glück kaum fassen

Hamilton und Button können ihr Glück kaum fassen

Lewis Hamilton und Jenson Button kämpften gegen Red Bull, das Benzin und gegeneinander - mit Erfolg!

Bei McLaren konnte man sein Glück kaum fassen. [*Person Mark Webber*] und [*Person Sebastian Vettel*] lagen in Führung. Doch nach einer Kollision der beiden, lagen auf einmal [*Person Lewis Hamilton*] und [*Person Jenson Button*] in Fürhrung. Button wollte sich mit seinem zweiten Rang nicht zufrieden geben und griff seinen Teamkollegen an. Allerdings vergeblich – es blieb beim Sieg für Hamilton!

Hamilton hatte sich am Start noch Vettel geschlagen geben müssen, konnte aber noch in derselben Runde kontern und sich Rang zwei zurückerobern. In den folgenden Runde setzte er den führenden Webber mächtig unter Druck, kam aber nicht vorbei. Zu allem Überfluss lag nach den Boxenstopps auch noch Vettel vor ihm. «So musste ich gegen zwei Red Bull kämpfen. Es war schon hart genug zu versuchen einen zu überholen, aber zwei war richtig schwer. Immerhin konnte ich an ihnen dranbleiben.»

Auch Button hatte in der ersten Runden einen kleinen Fight, aber mit Michael Schumacher. «Ich hatte einen guten Start, hing aber hinter Lewis in der ersten Kurve fest und Michael konnte mich aussenherum überholen» ,erzählt der Brite. «Aber ich konnte in Kurve 12 kontern.» So wurde er zum Verfolger von Sebastian Vettel. Später hing er hinter seinem Teamkollegen.

So gingen Hamilton und Button auch nach der Kollision der Red Bull in Führung. Allerdings hatten beide Fahrer zusätzlich vom Team die Anweisung bekommen Benzin zu sparen. «Das (Rundenzeit)Ziel, dass mir das Team gab, war wohl etwas zu langsam, denn plötzlich hatte ich Jenson genau hinter mir. Ich hatte einen tollen Kampf mit ihm und war froh vorne zu bleiben, denn ich war ziemlich überrascht.» Auch Button freute sich über den Kampf, den er gerne gewonnen hätte: «Aber ich positionierte mich falsch für die letzte Kurve.»

Trotz des Sieges kann sich Hamilton nicht richtig freuen: «Dieser ist etwas anders als meine vorherigen Siege: im Idealfall will der Racer in mir durch Überholen gewinnen, nicht durch einen Crash der Piloten. Trotzdem freue ich mich für das Team. Ausserdem wollte ich unbedingt für meinen Vater gewinnen, da er morgen 50 Jahre alt wird und ein Sieg ist das beste Geschenk.»

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