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Arrivabene (Ferrari): «Der echte Vettel ist zurück»

​Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene spricht über das WM-Finale von Abu Dhabi und einen Star-Fahrer, der seine frühere Form wiedergefunden hat. Der Italiener: «Der echte Vettel ist zurück.»

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Ferrari zeigte beim WM-Finale, warum der Titel 2018 gegen Mercedes nicht geholt werden konnte: Zu wenig schnell (Hamilton hatte Vettel jederzeit im Griff), das Auto gemessen an den Silberpfeilen zu anfällig (Ausfall von Kimi Räikkönen, in seinem letzten Grand Prix in Rot).

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Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene bilanziert bei der italienischen Sky: "Es tut mir sehr leid für Kimi, dass seine Zeit bei Ferrari so zu Ende gehen musste. Zum Glück hat Sebastian mit seinem schönen Rennen den dritten Schlussrang von Räikkönen gesichert."

Arrivabene über Vettel: "In den letzten paar Rennen haben wir erlebt – der echte Vettel ist zurück. Jedes menschliche Wesen durchläuft Höhen und Tiefen. Es ist sinnlos, mit dem Finger auf einen Einzelnen zu zeigen. Denn wir haben alle von uns selber 2018 mehr erwartet. Man gewinnt und verliert gemeinsam, wir haben Fortschritte gemacht, aber letzlich haben wir verloren."

Arrivabene ist ein Anhänger der Glas-halb-voll-Theorie: "Wir belegen den zweiten und dritten Rang in der Fahrer-WM. Aber in der Formel 1 zählt nur der Sieger. Allerdings, die Plätze 2 und 3 sind mir lieber als Vierter oder Fünfter zu werden."

Seit 2007 (Kimi Räikkönen) und 2008 (Konstrukteurs-Pokal) ist Ferrari jetzt ohne Sieg. Selbst Fernando Alonso schaffte das in seinen fünf Jahren in Maranello nicht.

Ferrari nach 2007: Die besten Platzierungen

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2008

Fahrer: 2. (Felipe Massa)

Marken: 1.

2009

Fahrer: 6. (Kimi Räikkönen)

Marken: 4.

2010

Fahrer: 2. (Fernando Alonso)

Marken: 3.

2011

Fahrer: 4. (Fernando Alonso)

Marken: 3.

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2012

Fahrer: 2. (Fernando Alonso)

Marken: 2.

2013

Fahrer: 2. (Fernando Alonso)

Marken: 3

2014

Fahrer: 6. (Fernando Alonso)

Marken: 4.

2015

Fahrer: 3. (Sebastian Vettel)

Marken: 2.

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2016

Fahrer: 4. (Sebastian Vettel)

Marken: 3.

2017

Fahrer: 2. (Sebastian Vettel)

Marken: 2.

2018

Fahrer: 2. (Sebastian Vettel)

Marken: 2.

Michael Schumacher brauchte damals die fünfte Saison, um endlich den Titel zu erreichen. Sebastian Vettel steht vor seiner fünften Saison, vielleicht ist das ein gutes Omen.

Ferrari: Jahr 1

Michael Schumacher 1996

15 GP, 4 Pole-Positions, 3 Siege, 2 beste Rennrunden, 8 Podestplätze, WM-Dritter

Sebastian Vettel 2015

19 GP, 1 Pole-Position, 3 Siege, 1 beste Rennrunde, 13 Podestplätze, WM-Dritter

Ferrari: Jahr 2

Michael Schumacher 1997

17 GP, 3 Pole-Positions, 5 Siege, 3 beste Rennrunden, 8 Podestplätze, von WM ausgeschlossen (nach Rammstoss gegen Jacques Villeneuve beim Finale in Jerez)

Sebastian Vettel 2016

20 GP, keine Pole-Position, kein Sieg, 3 beste Rennrunden, 3 Podestplätze, WM-Vierter

Ferrari: Jahr 3

Michael Schumacher 1998

16 GP, 3 Pole-Positions, 6 Siege, 6 beste Rennrunden, 11 Podestplätze, WM-Zweiter

Sebastian Vettel 2017

20 GP, 4 Pole-Positions, 5 Siege, 5 beste Rennrunden, 11 Podestplätze, WM-Zweiter

Ferrari: Jahr 4

Michael Schumacher 1999

10 GP, 3 Pole-Positions, 2 Siege, 5 beste Rennrunden, 6 Podestplätze, WM-Fünfter

Sebastian Vettel 2018

21 GP, 5 Pole-Positions, 5 Siege, 2 beste Rennrunden, 12 Podestplätze, WM-Zweiter

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100

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

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BWT Alpine Formula One Team

16

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Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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