FOTA stellt die Weichen
Morgen will die Formel-1-Teamvereinigung FOTA verraten, wie sich die Rennställe den GP-Sport der Zukunft vorstellen.
In Genf trifft sich die Autowelt zum berühmten Salon. Aber nicht nur in Sachen Serienmodelle ist vom Lac Léman viel Neues zu erwarten.
Heute treffen sich in Genf die Vertreter der Formel-1-Teamvereinigung FOTA, um darüber einen Konsens zu finden, wie ihrer Meinung nach der Grand-Prix-Sport der Zukunft aussehen soll.
Zur Diskussion stehen unter anderem diese Punkte:
TECHNIK-REGLEMENT
2009
- Eingeschränkte Nutzung des Windkanals
- Beschränkung der CFD-Abteilung (Flussdynamik-Berechnungen)
- Lockerung des Testverbots innerhalb der Saison
- Genauere Definition der eingeschränkten Nutzung von Motoren und Getriebe
2010
- Einheits-KERS
- Homologiertes Monocoque (will heissen: keine Veränderungen mehr während der Saison)
- Neue Liste erlaubter und verbotener Werkstoffe
- Umbau einiger Rennstrecken
SPORT-REGLEMENT
2009
- Offenlegung der Strategien (Spritmenge, Reifenwahl)
- Offenlegung des Funkverkehrs
- Limitierung des Personals an der Rennstrecke
- Veränderung des Punktesystems (ein Sieg soll mehr belohnt werden)
2010
- Verbot von Reifenwärmern
- Weiteres Verringerung des Personals an der Strecke
- Weitere Verringerung der Testfahrten
- Neues Quali-Format
- Neues Punktesystem
- Verbot der Tankstopps, dafür Einführung von zwei Pflicht-Reifenwechseln
- Einführung freier Testtage für Nachwuchsfahrer
Am Donnerstag wird die FOTA enthüllen, welche Punkte sie mit dem Autoverband FIA umsetzen werden.
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