WM-Finale von Abu Dhabi: 13 Zahlen und Fakten

Von Mathias Brunner
​Vor dem Formel-1-Schlusslauf auf dem Yas Marina Circuit: Einige verblüffende Zahlen und Fakten zum WM-Finale in Abu Dhabi, angefangen beim sechsfachen Weltmeister Lewis Hamilton.

Der Grosse Preis von Abu Dhabi ist ein besonderes Rennen, nicht nur aus dem Grund, weil es sich um den letzten WM-Lauf der Saison 2019 handelt. Wir haben ein paar Zahlen und Fakten zum Finale zusammengetragen.

1
Fahrer nur hat sein GP-Debüt beim Grossen Preis von Abu Dhabi gegeben, das war der Engländer Will Stevens (wer?) mit Caterham 2014.

3
Mal wurde der WM-Titel in Abu Dhabi entschieden: 2010 zu Gunsten von Sebastian Vettel (Red Bull Racing), 2014 wurde Lewis Hamilton für Mercedes Champion, 2016 holte Nico Rosberg hier den Titel, ebenfalls im Silberpfeil.

4
Die beste Formel-1-Platzierung von Nico Hülkenberg. Abu Dhabi wird sein 177. GP-Start sein und mit einiger Wahrscheinlichkeit sein letzter, kein Fahrer trat in der Königsklasse öfter an, ohne je auf dem Podest zu sehen. Vierter wurde der Emmericher in Belgien 2012, Südkorea 2013 und Belgien 2016. Für 2020 ist Nico ohne Formel-1-Vertrag.

5
Fahrer, die 2019 antreten, standen schon beim ersten Abu Dhabi-GP am Start – Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Robert Kubica, Romain Grosjean und Kimi Räikkönen.

6
Sekunden war Lewis Hamilton in Abu Dhabi bei seiner Pole-Runde 2018 schneller als bei seiner Bestzeit 2009.

8
Pole-Positions kann Charles Leclerc 2019 erringen, derzeit steht der Monegasse bei sieben. Niemand holt in diesem Jahr mehr erste Startränge. Ein Rekord ist das freilich nicht. Sein Ferrari-Stallgefährte Sebastian Vettel eroberte 2011 (damals für Red Bull Racing) gleich 15 Pole-Positions in einem Jahr!

9
Sieger bei zehn Rennen in Abu Dhabi kamen aus der ersten Startreihe, fünf Mal brauste der Sieger von der Pole los, vier Mal von Startplatz 2. Einzige Ausnahme: Kimi Räikkönen startete 2012 als Vierter.

21
Kurven finden wir im Layout des Yas Marina Circuit. Nur Singapur ist mit 23 noch kurvenreicher.

50
Grad und mehr beträgt die Pistentemperatur im freien Training, wenn teilweise unter gleissender Sonne gefahren wird. In der Nacht ist die Pistentemperatur mehr als zwanzig Grad weniger hoch. Das Reifen-Management spielt auch beim WM-Finale eine Hauptrolle.

250
Rennen wird Lewis Hamilton in Abu Dhabi alt. Vor dem Finale in Arabien kommt der Brite auf eine Siegerquote von 33,33%, die ist besser als Michael Schumacher (29,7%).

312
Rennen wird Kimi Räikkönen am 1. Dezember bestritten haben. Damit liegt in der Tabelle der meisten GP-Teilnehmer nur noch ein Fahrer vor dem Finnen – Rubens Barrichello mit 322 Starts. Wann der erste Formel-1-Einsatz von «Iceman» war? Beim Australien-GP 2001, die Zeitspanne vom ersten bis zum 322. Formel-1-Rennen beträgt 6846 Tage.

1963
Das vorderhand letzte Jahr, in welchem eine Formel-1-Saison erst im Dezember zu Ende ging. Damals jedoch begann das GP-Jahr erst mit dem Monaco-GP im Mai (!), die Saison bestand aus nur zehn Rennen, das Finale fand am 28. Dezember in East London (Südafrika) statt.

2009
Der erste Grosse Preis von Abu Dhabi war auch der erste WM-Lauf, der vom Tag in die Nacht führte. Damals wurde am 1. November gefahren. Zehn Jahre später findet das Finale aufgrund des grösseren WM-Programms exakt einen Monat später statt, also am 1. Dezember.


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