F1-Vertrag in Gefahr?

Von Peter Hesseler
Formel 1
Muss Ecclestone sich bald rechtfertigen?

Muss Ecclestone sich bald rechtfertigen?

Der Verkauf der F1-Anteile der Bayrischen Vereinsbank an Rechthalter CVC Capital Partners und Bernie Ecclestone lief vor Jahren angeblich nicht sehr sauber ab.

Hat der ehemalige Manager Gerhard Gribkowsky beim Verkauf der Formel-1-Anteile der Bayerischen Vereinsbank an die F1-Vermarktungs-Gesellschaft CVC und [*Person Bernie Ecclestone*] in die eigene Tasche gewirtschaftet? Und hat er dies mit Hilfe von F1-Promoter Bernie Ecclestone getan?

Diese Verdächtigungen machen in diesen Tagen vermehrt die Runde. Insider haben sich schon vor Jahren gefragt, wieso die Bayrische Vereinsbank ihre Anteile für einen Bruchteil ihres Werts an die Nachfolge-Gesellschaft CVC Capital Partners verhökerte.

Nun wird auch in seriösen Blättern handfest gemutmasst, der später wegen Misswirtschaft gefeuerte Gribkowski sei von Ecclestone dazu mit dem vergoldeten Apfel gedungen worden, die Summe von 50 Millionen Dollar in eine Stiftung zu zahlen, und zwar die Gribkowsky-eigene Stiftung namens «Sonnenschein». Die Herren haben Humor...

Das wäre natürlich mehr als ein guter Grund gewesen, die F1-Anteile der Bayerischen Vereinsbank preiswert an Ecclestone und die CVC zu verkaufen. Nur: nicht ganz legal, was auch Mister Ecclestone als Verhandlungsführer der CVC in Erklärungsnöte treiben könnte. Und F1-Rechtehalter CVC selbst.

Gerät dadurch womöglich sogar die Unterzeichnung eines neuen, ab 2013 fälligen Concorde-Abkommens in Gefahr? Oder Ecclestone in seiner Position als Geschäftsführer der CVC? Der Weltverband ist sowieso nicht besonders gut auf die F1-Vermarkter zu sprechen...

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