Barcelona-Test: Pirelli bleibt cool

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Solche Gummi-Schnipsel sorgen für den Haftungsverlust

Solche Gummi-Schnipsel sorgen für den Haftungsverlust

Obwohl sich die Teams und Fahrer über den extremen Reifenabbau beschweren, bleibt man bei Reifenausrüster Pirelli gelassen.

Wir erinnern uns: Schon vor Beginn der 2012er-Saison klagten die Teams und Fahrer unisono über die Reifencharakteristik der Pirelli-Walzen. Das schwarze Gold bereitet den Ingenieuren und Piloten auch in diesem Jahr Kopfzerbrechen. Der extreme Abbau verhindere ein normales Testprogramm, nach einer schnellen Runde sei der Ofen aus, erklärte etwa Sauber-Neuzugang Nico Hülkenberg, und erklärt: «Das Testen wird dadurch sehr viel schwieriger.»

Hülkenbergs Vorgänger Sergio Pérez, der in diesem Jahr erstmals im McLaren in der Startaufstellung stehen wird, geht noch einen Schritt weiter, und spricht von «sieben bis zehn Boxenstopps beim Saisonstart in Melbourne».

Reifenausrüster Pirelli nimmt die Kritik gelassen. Natürlich seinen die Reifen weicher geworden, das sei so gewünscht, wehren sich die Italiener. Die Vorgabe von zwei bis drei Boxenstopps pro Rennen sei anders nicht zu erreichen. Hätte man die Mischungen nicht angepasst, würden alle Teams beim Saisonauftakt in Melbourne mit einer Einstopp-Strategie durchkommen.

Hauptursache für das sogenannte Graining, das den Haftungsverlust verursacht, sei ohnehin die Kälte. Diese sorge dafür, dass sich der Reifen schält, wobei sich feine Gummi-Schnipsel bilden, die die Lauffläche verringern und so zu weniger Grip führen. Um das zu verhindern, müsse man in wärmeren Ländern testen, was wiederum zu höheren Testkosten führe. Diese sind ohnehin sehr hoch: Jeder Testkilometer kostet im Schnitt 1000 Euro.

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