Schumi: Zustand stabil, aber kritisch, Info-Stopp!
Die behandelnden Ärzte der Uniklinik von Grenoble haben sich an die Öffentlichkeit gewandt: Michael Schumachers Zustand ist «stabil, aber anhaltend kritisch».
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Die Grenobler Ärzte von Michael Schumacher, mit Prof. Stéphan Chabardès (dem leitenden Neuro-Chirurgen) und Prof. Jean-François Payen (Leiter Anästhesie) an der Spitze, haben sich mit einer Mitteilung an die Öffentlichkeit gewandt.
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In dieser Mitteilung heisst es: "Der klinische Zustand von Michael Schumacher darf als stabil eingeschätzt werden und wird unablässig überwacht. Wir müssen jedoch darauf hinweisen, dass wir Michaels Zustand noch immer als kritisch einstufen."
"Die Privatsphäre des Patienten schreibt vor, dass wir nicht über Details seiner Behandlung informieren. Aus diesem Grund sind auch keine weiteren Pressekonferenzen geplant, es wird auch keine schriftlichen Stellungnahmen dieser Art mehr geben."
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"Wir müssen noch einmal darauf bestehen, dass Sie die medizinische Schweigepflicht respektieren und sich an Informationen halten, die ausschliesslich von jenem Fachpersonal gegeben werden, die sich um Michael Schumacher kümmern, oder von seinem Management. Das ist die einzig gültige Information."
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Wieso der Informations-Stopp?
Natürlich haben die Familie Schumacher, Managerin Sabine Kehm sowie die französischen Ärzte natürlich Recht: Wilde Gerüchte um den Gesundheitszustand von Michael Schumacher erzeugen nur unnötige Unruhe. Die Nerven der Liebsten von Schumi sind schon angespannt genug. Aber wie alles im Leben hat dieses Vorgehen auch Nachteile: Die Öffentlichkeit sehnt sich nach – hoffentlich positiven – neuen Nachrichten über den siebenfachen Formel-1-Champion. Nicht weiter informiert zu werden, hat immer den vagen Beigeschmack, dass etwas verheimlicht werden soll. So erscheint es seltsam, dass die Ärzte über die Behandlungsmethoden nicht sprechen wollen.
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Grundsätzlich gilt derzeit: Keine neuen Nachrichten, das bedeutet mindestens keine Verschlechterung der Gesundheit des 91fachen GP-Siegers. Und das ist eine gute Nachricht – auch wenn es keinen täglichen Informationsstrom aus der Uniklinik Grenoble mehr gibt.
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