Jack Brabham: Staatsbegräbnis, Ehrung in Silverstone
Sir Jack Brabham ist verstorben, aber er wird nicht vergessen: Australien ehrt den dreifachen Weltmeister mit einem Staatsbegräbnis, in Silverstone fährt David Brabham den legendären Cooper.
Am 19. Mai ist Sir Jack Brabham im Alter von 88 Jahren in seiner australischen Heimat von uns gegangen (mehr dazu lesen Sie
Am 11. Juni wird Sir Jack Brabham ein Staatsbegräbnis erhalten. Statt Blumen wünscht sich die Familie Spenden für die Organisationen gegen Nierenleiden – Brabham musste in den letzten Jahren seines Lebens regelmässig zur Dialyse.
Auch im Rahmen des Grossen Preises von Grossbritannien wird Brabham gedacht: Silverstone putzt sich aufgrund des 50. Grand Prix auf der traditionsreichen Strecke sowieso heraus. An jedem der beiden Trainingstage sowie am Rennsonntag wird es eine Parade historischer Rennfahrzeuge geben – idealerweise mit dem damaligen Rennhelden am Lenkrad seines früheren Autos.
Nach dem Tod von Sir Jack Brabham wird dessen Sohn David einen Cooper T53-Climax aus dem Jahre 1960 steuern, jenes Modell also, mit dem sein Vater 1960 zum Sieg in Silverstone fuhr und mit dem er den zweiten seiner drei WM-Titel holte.
David Brabham: "Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich Vaters Wagen fahren darf. Dad hatte in Silverstone immer viel Erfolg, jahrelang war er auch Viezpräsident des BRDC." (Dem "British Racing Drivers’ Club" gehört die Silverstone-Rennstrecke.)
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