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Toto Wolff/Mercedes wütend über böse Vorwürfe: «Kriegt euren Mist gebacken»

Die Techniker von Mercedes und Red Bull Powertrains/Ford sollen einen cleveren Trick gefunden haben, die FIA reagiert machtlos, die Gegner sind in Sorge. Mercedes-Teamchef Toto Wolff regt sich auf.

Mathias Brunner

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Ende Januar kamen gute Nachrichten für alle Teams mit Motoren von Mercedes und Red Bull Powertrains/Ford, gleichzeitig schlechte Nachrichten für die Ferrari, Audi und Honda: Eine Lücke im Reglement wird vom Autosport-Weltverband FIA derzeit nicht geschlossen, und es wird auf der Rennstrecke zeigen, ob und in welchem Masse das Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit der verschiedenen Rennwagen hat.

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Zur Erinnerung: Mit Mercedes-Antriebseinheiten fahren der Werksrennstall, dann McLaren, Williams und Alpine. Mit Motoren von Red Bull Powertrains/Ford fahren Red Bull Racing und die Racing Bulls.

Ferrari-betrieben sind unterwegs das Werksteam, dazu Cadillac und Haas. Mit Honda-Motoren geht Aston Martin an den Start. Audi fährt solo mit dem eigenen Rennstall (früher Sauber).

Und darum geht es: Die Konkurrenz von Mercedes hat Bedenken darüber geäussert, dass Mercedes und Red Bull Powertrains/Ford einen cleveren Weg gefunden haben, mehr Leistung aus dem Triebwerk zu kitzeln, ohne jedoch das Reglement zu verletzen.

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Gegner ärgern sich über Motoren-Trick

Dieser Motorentrick könnte so funktionieren: Das Verdichtungsverhältnis des Motors wird von den Regelhütern der FIA statisch und bei Umgebungstemperatur gemessen, es liegt 2026 bei 16:1. Der Knackpunkt – Mercedes und RBPT/Ford sollen von der Wärmeausdehnung im Betrieb des Motors profitieren, um eine höhere Verdichtung zu erreichen (18:1). Und das ergäbe Vorteile in Sachen Leistung und Effizienz. Die Rede ist von einem Plus von 15 bis 20 PS oder (je nach Art Rennstrecke) 0,2 bis 0,3 Sekunden pro Runde oder 15 bis 20 Sekunden auf eine Renndistanz.

Ferrari, Honda und Audi haben sich bei den Regelhütern der FIA dafür starkgemacht, sich das genauer anzusehen. Aber bei dieser Sitzung kam wohl heraus, dass es derzeit aus Sicht des Reglements keinen Ansatzpunkt gibt, einen möglichen sehr cleveren Kniff von Mercedes und RBPT zu unterbinden.

Mit einem Protest der Gegner von RBPT und Mercedes ist nicht zu rechnen. Denn die Rivalen wissen nicht, was genau die Triebwerksspezialisten der Gegner gemacht haben. Es gibt keinen offensichtlichen Regelverstoss, und es existiert in Sachen Verdichtung keine Messmethodik für die Motoren während des Betriebs. Wogegen will die Konkurrenz also einen Protest einlegen?

«Will da jemand von Problemen ablenken?»

Mercedes-Teamchef Toto Wolff regt sich über gezielt gestreute Gerüchte der Gegner von Mercedes und Red Bull Powertrains/Ford auf: «Was die Motorenfrage betrifft, so verstehe ich nicht, dass sich einige Teams mehr auf die anderen konzentrieren und einen Fall weiter diskutieren, der aus unserer Sicht völlig klar und ist. Die Kommunikation mit der FIA war da sehr positiv, und das nicht nur in Bezug auf das Kompressionsproblem, sondern auch bei anderen Themen.»

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Wolff hat für die Gegner eine klare Botschaft: «Kriegt euren Mist gebacken. Heimliche Treffen abhalten, im Geheimen Briefe schreiben und versuchen, Testmethoden zu erfinden, die es gar nicht gibt. Es ist glasklar, was die Vorschriften besagen. Es ist eindeutig, was die Standardverfahren für jeden Motor sind, auch ausserhalb der Formel 1.»

«Was uns angeht, so versuchen wir, Ablenkungen zu minimieren, und das Minimieren von Ablenkungen richtet sich mehr an uns selbst als an irgendjemand anderen, zumal es ziemlich klar ist, was die Regeln besagen und was die FIA uns und ihnen bisher gesagt hat.»

«Aber vielleicht sind wir anders. Vielleicht sucht da jemand nach Ausreden, noch vor der Saison, während die Dinge noch nicht gut laufen. Jeder muss seine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen tun, aber so würden wir das wirklich nicht handhaben, schon gar nicht, nachdem einem seitens des Verbands mehrfach versichert wurde, dass alles legal und regelkonform ist.»

«Aber noch einmal: Wenn jemand sich mit Ablenkungen beschäftigen möchte, steht es ihm frei, dies zu tun. Wir bleiben dabei – unsere Antriebseinheit ist regelkonform. Sie entspricht den Vorschriften und erfüllt auch alle Regeln in Bezug darauf, wie Kontrollen durchgeführt werden.»

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