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Miller über seinen Teamkollegen: «Toprak fährt das Bike wie einen Chopper»

MotoGP-Ass Jack Miller fand beim Shakedown eine verbesserte V4-M1 vor. Yamaha verfüge über das Know-how, um das Bike konkurrenzfähig zu machen. Was er über die Fahrstile seiner Kollegen sagt.

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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Pramac-Pilot Jack Miller geht 2026 in seine zwölfte MotoGP-Saison. In diesem Jahr wird er Yamaha dabei helfen, die neue V4-M1 konkurrenzfähig zu machen – damit der japanische Hersteller zu alter Stärke zurückfindet. In der letzten Woche war der Australier auch beim Shakedown-Test auf dem Sepang International Circuit im Einsatz, denn neben den Testfahrern und Rookies durften bei Yamaha auch alle Stammfahrer ran, weil sich der japanische Hersteller im Konzessionsrang D befindet.

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Miller absolvierte, wie Fabio Quartararo und Alex Rins, zwei Testtage und war immer bei den Schnellsten dabei. An seinem ersten Tag fuhr er die Bestzeit, an Tag 2 landete er auf Rang 4, mit knapp einer Sekunde Rückstand auf Honda-Testfahrer Aleix Espargaro. «Wir haben viele Dinge ausprobiert beim Shakedown-Test, wir haben aber immer noch viele verschiedene Sachen und Kombinationen zum Ausprobieren», erzählte Miller. «Es war aber besser als in Valencia, wir haben jetzt mehr Klarheit. Die großen Änderungen, die nach dem Valencia-Test anstanden, wurden gemacht. Die Schritte und Änderungen werden nun immer kleiner. Ich selbst verstehe das Motorrad jetzt auch etwas besser – ich weiß besser, was das Bike positiv und was es negativ beeinflusst. Zu Beginn hatten wir große Probleme, jetzt werden diese kleiner und kleiner. Wir haben für jedes Problem eine Lösung gefunden.»

Auf der Suche nach mehr PS

Bei den Tests im letzten Jahr wurde bemängelt, dass die neue V4-M1 zu wenig Leistung hat – die Ingenieure waren konservativ und haben nicht die volle Leistung des Triebwerks freigegeben. Hatten die Yamaha-Piloten beim Shakedown-Test in Malaysia mehr Power zur Verfügung? «Wir sind nicht weit weg und es ist nicht so schlecht wie in Valencia. Ich bin mir aber sicher, dass wir noch mehr PS finden werden», betonte der 31-Jährige. «Momentan ist es aber das Hauptziel, ein Motorrad zu haben, dass stabil ist und sich in den Kurven und auf der Bremse gut verhält – ohne Vibrationen zu haben. Es liegt dann an den Ingenieuren, Leistung zu finden und diese nutzbar zu machen. Dies ist aber die leichtere Aufgabe, als massive Vibrationen aus dem Bike zu bekommen.»

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Yamaha kann im Gegensatz zur Konkurrenz nicht auf jahrelange Erfahrung mit einem V4-Motor zurückgreifen. Fühlt sich der neue Motor ähnlich zu dem an, was Miller früher gefahren ist? Miller ist in seiner langjährigen MotoGP-Karriere bereits für Honda, Ducati und KTM gefahren – alles Hersteller, die auf einen V4 zählen. «Ich würde sagen ja. Yamaha hat viele Ingenieure, die sich mit V4-Motoren auskennen», meinte der Routinier. «Es kam viel Input von Personen, die zuvor viele V4-Aggregate gebaut haben. Was das gesamte Paket anbelangt, fehlt die Erfahrung natürlich. Wenn man sich aber die Engineering-Kapazitäten von Yamaha ansieht, dann hat man den Eindruck, dass sie alles abdecken können. Sie haben die richtigen Leute mit viel Erfahrung, um einen schnellen und standhaften Motor zu bauen. Das Paket ist jetzt mehr konkurrenzfähig, als wir letztes Jahr aufgehört haben.»

Am Ende der Medienrunde wurde «Jackass» auf die unterschiedlichen Setups und Positionen der Yamaha-Piloten auf der M1 angesprochen. «Ich befinde mich in der Mitte, Fabios Bike ist ziemlich steil und Toprak fährt das Motorrad wie einen Chopper», lachte Miller. «Wir haben das gesamte Spektrum, was aber gut für uns ist. Daraus können wir viele Informationen beziehen.»

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