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Toprak Razgatlioglu (Yamaha): «Das Bike fährt mit mir, nicht andersherum»

Yamaha und Rookie Toprak Razgatlioglu bezeichnen die MotoGP-WM 2026 als Übergangsjahr. 2027 wird sich technisch sehr viel ändern – der Superbike-Champion sieht sich dann besser aufgestellt.

Ivo Schützbach

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Für gewöhnlich werden Verträge in der MotoGP-Klasse für zwei Jahre geschlossen, um den Fahrern, Teams und Herstellern genügend Zeit zu geben, aufeinander einzugehen. Das Gros der Könner in der Königsklasse hat einen aktuellen Vertrag bis Ende 2026, für die beiden folgenden Jahre muss frisch verhandelt werden.

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Der Grund dafür ist klar, 2027 wird die MotoGP technisch auf den Kopf gestellt: Dann wird der Hubraum von 1000 auf 850 ccm reduziert, höhenverstellbare Fahrwerke werden verboten, aerodynamische Auswüchse stark beschnitten und statt der Einheitsreifen von Michelin kommen dann welche von Pirelli zum Einsatz.

Bereits im vergangenen Herbst standen drei Fahrer fest, die einen Vertrag für 2027 haben und damit aus dem Rhythmus der Konkurrenz sind: Routinier Johann Zarco, Rookie Diego Moreira (beide Honda) sowie der zweite Neuling im Feld, Superbike-Gigant Toprak Razgatlioglu.

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Einige im MotoGP-Paddock sind der Meinung, Toprak würde ein Jahr zu früh die Klasse wechseln. Der 29-Jährige sieht das anders: «Ich halte den Wechsel auf 2026 hin für besser, weil ich mich ja auch an das Motorrad anpassen muss. So ein Chassis ist etwas ganz anders. Vielleicht lerne ich dieses Jahr mit mehr Kurvengeschwindigkeit zu fahren, das würde mir helfen. Vielleicht passe ich mich auch an die Michelin-Reifen an und nächstes Jahr gibt es andere. Darauf liegt aber nicht mein Fokus, sondern auf dem Bike. Und ein paar Strecken muss ich auch lernen, die ich nicht kenne. 2027 bin ich dann bereit, um mein ganzes Potenzial auszuschöpfen.»

Toprak: «Dann werden auch gute Ergebnisse kommen»

Der Türke weiter: «Yamaha hat viel am Motorrad verbessert, ich bin davon überzeugt, dass sie 2027 noch stärker sein werden. Sie arbeiten sehr hart und ich hoffe, dass wir den richtigen Weg für mich und das Motorrad finden – es geht immer um das Gesamtpaket. Ich bin auch sehr glücklich mit dem Team, sie bringen mir viel Herzlichkeit entgegen – das brauche ich. Wenn wir das Motorrad weiter verbessern und ich meinen Stil anpassen kann, dann werden auch gute Ergebnisse kommen.»

Vor dem Shakedown-Test in Sepang in der vergangenen Woche sowie dem Tag in Valencia direkt nach dem Saisonabschluss 2025 im November fuhr Razgatlioglu bereits dreimal eine MotoGP-Maschine: 2022 in Aragon, im April 2023 in Jerez und kurz vor dem Valencia-Test 2025 für ein paar Runden erneut in Aragon.

Fühle mich noch nicht so gut wie auf einem Superbike, aber es kommt langsam.

Toprak Razgatlioglu

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«Ich wusste also, was mich erwartet», schmunzelte der 78-fache Superbike-Laufsieger beim Treffen mit den Medien am Montag am Sepang International Circuit in Malaysia, wo beim Test von Dienstag bis Donnerstag erstmals in diesem Jahr sämtliche MotoGP-Stammfahrer aufeinandertreffen. «Mir war klar, dass die Motorräder in der MotoGP- und Superbike-WM grundverschieden sind. Jetzt komme ich damit klar. Als ich die ersten Male mit der M1 fuhr, drehte ich nur ein paar Runden. Das war damals kein Test, wir haben nichts an der Balance oder der Fahrwerksabstimmung geändert. Inzwischen ist das Bike für mich vorbereitet, der Lenker und die Sitzposition sind anders und ich fühle mich viel wohler. Noch nicht so gut wie auf einem Superbike, aber es kommt langsam. Sobald ich mich angepasst habe, werde ich entspannter fahren und nicht mehr so steif sein. Das ist der Schlüssel. Dann wird es auch mehr Spaß machen – im Moment fahre ich nur. Das Motorrad fährt mit mir, nicht andersherum.»

Razgatlioglu zurückhaltender als Sofuoglu

Während Manager Kenan Sofuoglu für Razgatlioglu als Ziel formulierte bester Yamaha-Fahrer zu werden, dazu muss er neben Alex Rins und Pramac-Teamkollege Jack Miller auch Ex-Weltmeister Fabio Quartararo hinter sich lassen, ist Toprak zurückhaltender. «Ich traue mir keine Vorhersage bezüglich der Positionen zu», überlegte der Red-Bull-Athlet aus Alanya. «Ich bin mir aber sicher, dass nach drei oder vier Events Fortschritte erkennbar sein werden. Wenn ich es schaffe, das Motorrad relaxt zu fahren, dann ist alles möglich. Ich mag den höheren Speed des GP-Bikes. Ich gebe aber auch zu, dass ich etwas gestresst bin, wenn ich auf die Gerade komme, weil ich an so viele Dinge denken muss. Ich habe Angst, etwas zu vergessen. In Valencia habe ich beim Probestart mal die Launch-Control vergessen, inzwischen schlage ich mich ganz gut.»

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