Christian Horner-Comeback: «Ich habe hier noch eine Rechnung offen»
Im Juli 2025 verlor Christian Horner den Job als Teamchef von Red Bull Racing, nach 20 Jahren. Der 52-jährige Engländer arbeitet an einem Comeback und sagt: «Ich habe hier noch eine Rechnung offen.»
Am 9. Juli 2025 war die Zeit des dienstältesten Formel-1-Teamchefs abgelaufen: Nach 20 Jahren am Steuer von Red Bull Racing musste Christian Horner gehen, er wurde durch den Franzosen Laurent Mekies ersetzt.
Seither war immer wieder davon die Rede, dass Horner gerne in die Formel 1 zurückkehren würde. In Italien wurde spekuliert, dass ihm Ferrari den roten Teppich ausrolle, als Nachfolger von Fred Vasseur; in England wurde gemutmasst, Aston Martin wolle Horner engagieren – was zu einem Dementi von Aston Martin-Chef Lawrence Stroll führte. Und es hält sich hartnäckig, Horner könnte als Teil einer Investorengruppe Anteile an Alpine übernehmen, was die Franzosen bereits bestätigt haben.
Viel wurde geredet und gemunkelt, nur einer schwieg: Christian Horner. Bis jetzt. Denn im Rahmen der European Motor Show in Dublin hat der Brite gesagt: «Ich habe das Gefühl, dass ich in der Formel 1 noch eine Rechnung offen habe. Das ist nicht so zu Ende gegangen, wie ich es mir gewünscht hätte."
«Ich werde nicht für irgend etwas zurückkommen»
"Aber ich werde nicht für irgend etwas zurückkommen. Ich werde nur dann zurückkommen, wenn ich gewinnen kann. Ich möchte nur dann wieder ins Fahrerlager treten, wenn ich etwas zu tun habe. Ich vermisse den Sport, ich vermisse die Menschen, ich vermisse das Team, das ich aufgebaut habe.»
«Ich hatte 21 unglaubliche Jahre in der Formel 1. Es war eine grossartige Zeit, ich habe viele Rennen und Meisterschaften gewonnen und mit fantastischen Fahrern, Ingenieuren und Partnern arbeiten können.»
«Ich muss nicht zurückkehren. Ich könnte meine Karriere jetzt beenden. Daher würde ich nur für die richtige Gelegenheit zurückkehren, um in einem Umfeld zu arbeiten, in dem Menschen gewinnen wollen und meine Einstellung teilen.»
«Lieber Mitinhaber als Angestellter»
«Ich würde lieber Mitinhaber sein, nicht nur ein Angestellter, aber mal sehen, wie es sich entwickelt. Ich habe es nicht eilig. Ich muss nichts unternehmen.»
«Ich glaube, ich wurde schon mit jedem einzelnen Team in Verbindung gebracht, von den hintersten Plätzen im Feld über die Mitte bis ganz nach vorne. Es ist sehr schmeichelhaft, immer wieder mit all diesen verschiedenen Teams in Verbindung gebracht zu werden.»
«Es scheint grosse Neugier zu geben, was die Frage betrifft, was ich als nächstes mache. Die Realität ist jedoch, dass ich bis zum Frühling ohnehin nichts unternehmen kann.»
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