Formel-1-Verkauf noch vor dem Saisonstart 2016?

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Bernie Ecclestone: ««Vermutlich sind nur vier Interessenten in der Lage, einen solchen Kauf finanziell zu stemmen»

Bernie Ecclestone: ««Vermutlich sind nur vier Interessenten in der Lage, einen solchen Kauf finanziell zu stemmen»

Die Formel 1 soll in den nächsten Monaten den Besitzer wechseln. Dies betont Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone erneut. Der kleine Brite hatte den Verkauf schon im Oktober angekündigt.

Dass die Formel-1-Rechteinhaberin CVC Capital Partners ihre Anteile an der Königsklasse des Motorsports zumindest grösstenteils loswerden will, ist längst kein Geheimnis mehr. Denn schon im Juli 2014 kamen Gerüchte über einen möglichen Verkauf der 35,5 Prozent der Anteile auf, die das Investment-Unternehmen als Mehrheitseigner an der Formel 1 hält.

Der stolze Preis damals: 2,1 Milliarden britische Pfund (rund 2,9 Milliarden Euro). Die Rolle des Käufers sollte dabei der Medienkonzern Liberty Global einnehmen, der von US-Milliardär John Malone kontrolliert wird.

Diesmal kursieren gleich mehrere Namen, wenn es um die neuen Besitzer geht: Neben dem Miami Delphins'-Besitzer Stephen Ross aus Detroit (das geschätzte Vermögen liegt bei 6,5 Mia US-Dollar) werden auch die Sportinvestment-Abteilung von Katar, die Telekommunikationsriesen Sky und Liberty oder der kanadische Mode-Tycoon Lawrence Stroll als mögliche Käufer genannt.

Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone winkte jedoch im Gespräch mit den Kollegen des Handelsblatts ab: «Vermutlich sind nur vier Interessenten auch in der Lage, einen solchen Kauf auch finanziell zu stemmen.» Der 85-jährige Brite hofft auf eine baldige Klärung der Frage, ob die CVC Capital Partners-Verantwortlichen auch wirklich verkaufen wollen.

«Meine Hoffnung ist, dass wir zum Start der nächsten Saison definitiv wissen, ob CVC verkauft oder nicht», erklärte Ecclestone mit Blick auf den Saisonstart vom 20. März 2016. Ob er nach einem möglichen Besitzerwechsel weiterhin als CVC-Direktor das Zepter in der Königsklasse schwingen wird, wollte er nicht verraten: «Das ist eine Frage, die kann letztlich nur der Eigentümer entscheiden.»

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