Hamilton (Mercedes): «Hoffe, dass Ferrari dabei ist»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Die Bestzeit musste Lewis Hamilton an Sebastian Vettel abtreten. Weltmeister Hamilton spulte zum Auftakt der Testfahrten allerdings die mit Abstand meisten Runden ab.

155 Runden drehte Hamilton um neuen W07. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass der zweitfleißigste Fahrer Marcus Ericsson «nur» auf 88 Runden kam. Hamilton konnte pünktlich um 09.00 Uhr auf die Strecke und sollte sich am ersten Tag vor allem darauf konzentrieren, Kilometer zu sammeln. Daneben ging es bei den Silberpfeilen auch um Setuparbeiten sowie um Einschätzungen der 2016er Pirelli-Reifen.

«Es ist gut zurück zu sein», sagte Hamilton nach rund drei Monaten Winterpause. Der Brite fühlte sich allerdings schnell wieder wie zuhause, wie er nach den ersten Runden der Saison zugab. «Ich bin froh zu sehen, dass ich noch fahren kann», scherzte er.

Das Auto sei großartig so weit. «Es ist ziemlich ähnlich im Vergleich zum vergangenen Jahr, was eine gute Sache ist. Es gibt uns eine großartige Basis, mit der wir arbeiten können», so Hamilton weiter. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hatte bereits zuletzt erklärt, dass der W07 eher eine Evolution des Vorjahresautos sei als eine Revolution.

Fokus bleiben bei den ersten Testfahrten die Kilometer. Hamilton drehte schon am Morgen 66 Runden – das entspricht einer kompletten GP-Distanz des Spanien-GP! Und das mit einem brandneuen Auto. Am Nachmittag herrschte beim Silberpfeil das Motto: Er läuft und läuft und läuft und läuft. Ohne das ohne wirkliche Probleme oder gar Kinderkrankheiten.

«Das ist wirklich sehr beeindruckend für den ersten Tag. Die Reifen haben sich allerdings ein bisschen anders angefühlt, wir werden in den kommenden Tagen daran arbeiten, sie besser zu verstehen.»

Natürlich weiß auch Hamilton, dass Tests nun mal auch nur Tests sind. Aussagekräftig sind die Zeiten kaum. «Es ist schwer zu sagen, wie es bei den anderen zu diesem Zeitpunkt aussieht und wir wissen nicht, wie konkurrenzfähig wir sind, bis die anderen anfangen zu pushen. Wir schauen aber nicht zu schlecht aus, das ist sicher», sagte er.

«Man muss in jeder Saison annehmen, dass der Wettbewerb noch härter wird. Genauso gehe ich es auch an. Ich hoffe, dass die Ferrari mit Nico und mir oben dabei sind. Das wäre für die Fans und mich sehr spannend», sagte Hamilton.

Barcelona-Testzeiten, 1. Tag

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF16-H, 1:24,939 (69 Runden)
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes F1 W07 Hybrid, 1:25,409 (155)
3. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB12-TAG Heuer, 1:26,044 (86)
4. Valtteri Bottas (FIN), Williams FW38-Mercedes, 1:26,091 (80)
5. Alfonso Celis (MEX), Force India VJM09-Mercedes, 1:26,298 (57)
6. Jenson Button (GB), McLaren MP4-31-Honda, 1:26,860 (83)
7. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR11-Ferrari, 1:27,180 (55)
8. Marcus Ericsson (S), Sauber C34-Ferrari, 1:27,555 (88)
9. Pascal Wehrlein (D), Manor MRT05-Mercedes, 1:28,292 (54)
10. Romain Grosjean (F), Haas VF-16-Ferrari, 1:28,399 (31)
11. Jolyon Palmer (GB), Renault RS16, 1:29,356 (36)

Die wichtigsten Termine

Präsentationen/Roll-out
29. Februar: Präsentation Toro Rosso (Circuit de Barcelona-Catalunya)
1. März: Präsentation Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya)

Formel-1-Wintertests
22.–25. Februar: Spanien (Barcelona)
1.–4. März: Spanien (Barcelona)
1. Barcelona-Test: So wird gefahren

Mercedes
Dienstag 23. Nico Rosberg
Mittwoch 24. Lewis Hamilton
Donnerstag 25. Nico Rosberg

Ferrari
Dienstag Sebastian Vettel
Mittwoch und Donnerstag Kimi Räikkönen

Williams
Dienstag Valtteri Bottas
Mittwoch und Donnerstag Felipe Massa

Red Bull Racing
Dienstag Daniel Ricciardo
Mittwoch und Donnerstag Daniil Kvyat

Force India
Dienstag Sergio Pérez
Mittwoch Nico Hülkenberg
Donnerstag Alfonso Celis

Toro Rosso
Dienstag und Donnerstag: Max Verstappen
Mittwoch: Carlos Sainz

Sauber (mit 2015er Auto in neuer Lackierung)
Dienstag Marcus Ericsson
Mittwoch und Donnerstag Felipe Nasr

McLaren-Honda
Dienstag und Donnerstag Fernando Alonso
Mittwoch Jenson Button

Manor Racing
Dienstag Pascal Wehrlein
Mittwoch und Donnerstag Rio Haryanto

Renault
Dienstag Jolyon Palmer
Mittwoch und Donnerstag Kevin Magnussen

Haas F1
Dienstag und Donnerstag Esteban Gutiérrez
Mittwoch Romain Grosjean

Formel-1-WM

20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (Sakhir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montreal)
19. Juni: Aserbaidschan (Baku) *
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Budapest)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: USA (Austin) **
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Sao Paulo)
27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)
* Strecke noch nicht homologiert
** Finanzierung noch nicht gesichert

Siehe auch

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