Williams: Bereit für Formel-1-Stars wie Alonso

Von Rob La Salle
Formel 1
Pat Symonds: «Da wir zwei gleich starke Fahrer haben, hoffe ich, dass wir wenigstens einen davon behalten können»

Pat Symonds: «Da wir zwei gleich starke Fahrer haben, hoffe ich, dass wir wenigstens einen davon behalten können»

Die Formel-1-Welt fragt sich: Welche Piloten dürfen im nächsten Jahr für Williams ausrücken? Technikchef Pat Symonds lobt seine Schützlinge, betont aber auch, dass die Briten nun bereit sind für die ganz grossen Namen.

Zuletzt durfte Williams zweimal hintereinander den dritten Platz in der Team-Wertung feiern. In diesem Jahr besetzt der Privatrennstall aus Grove derzeit den vierten Zwischenrang, allerdings ist der Rückstand zum drittplatzierten Ferrari-Team mit 146 WM-Punkten schon beachtlich, auch wenn die GP-Piloten und Rennställe in dieser Rekord-Saison noch neun weitere Rennwochenenden bestreiten werden.

Trotzdem ist Pat Symonds überzeugt, dass Williams nun bereit ist für die ganz grossen Namen. Im Gespräch mit dem Kollegen von Autosport.com erklärt der technische Direktor der Briten: «2014 fragten mich die Leute Dinge wie: Warum holst du nicht Fernando Alonso an Bord? Aber ich sagte nein, denn wir waren als Team nicht bereit und auch finanziell wären wir dieser Herausforderung nicht gewachsen gewesen. Heute würde ich jeden Fahrer begrüssen.»

Der 63-jährige Ingenieur weiss aber auch: «Wir gehören weiterhin nicht zu den Teams mit den grossen Budgets. Aber eine unserer Stärken ist es, die vorhandenen Ressourcen effizient einzusetzen, ob das nun die finanziellen oder die personellen Mittel betrifft. Das schliesst natürlich auch die Mittel mit ein, die wir für die Fahrer aufwenden.»

Symonds betont aber auch, dass er mit den aktuellen Piloten Valtteri Bottas und Felipe Massa, die seit 2014 als Teamkollegen für Williams antreten, zufrieden ist – und dass die Kontinuität gerade angesichts der umfassenden Regeländerungen, die 2017 greifen, ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. «Da wir zwei gleich starke Fahrer haben, hoffe ich, dass wir wenigstens einen davon behalten können, wenn nicht beide», erklärt er.

Und Symonds, der auf eine lange Motorsport-Karriere zurückblickt, out: «Ich hatte in meinen 40 Jahren im Motorsport schon Situationen, in denen ein Fahrer wirklich gut ist und der andere nicht so gut. Und ich erlebte Jahre, in denen beide Fahrer nicht so gut waren. Und ich muss sagen, dass ich vor diesen letzten drei Jahren noch nie zwei Fahrer im gleichen Team hatte, die so gut miteinander arbeiten und auch so perfekt ins Team passen.»

Viele Experten erwarten, dass Williams mit dem schnellen Finnen Bottas, der alle seine 68 GP-Einsätze für die Briten bestritten hat, eine fünfte gemeinsame GP-Saison bestreiten wird, während viele mit dem Ende von Massas GP-Karriere rechnen. Als Nachfolger werden unter anderem McLaren-Honda-Urgestein Jenson Button, Force India-Pilot Sergio Pérez und auch Sauber-Mann Felipe Nasr gehandelt.

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