Himmelfahrt Lüdinghausen: 80. ADAC Grasbahnrennen

Von Peter Fuchs
Grasbahn
Auf dem Westfalenring sind immer spannende Kämpfe bei den Seitenwagen zu sehen

Auf dem Westfalenring sind immer spannende Kämpfe bei den Seitenwagen zu sehen

Am Himmelfahrtstag führt der AMSC Lüdinghausen sein traditionelles Grasbahnrennen auf dem Westfalenring durch. Trotz der Konkurrenz in Herxheim haben die Westfalen gute Fahrerfelder zusammen.

Zum 80. Mal wird in Lüdinghausen ein Grasbahnrennen gefahren. Am «Vatertag» oder besser an Himmelfahrt wird wieder viel los sein auf und um den 1000 m langen Westfalenring. Dabei wird es auch die ein oder andere Träne geben, denn der rührige Club aus der im Kreis Coesfeld gelegenen Kleinstadt, hat zuletzt schmerzhafte Verluste hinnehmen müssen.

Zuerst starb mit Tom Wurm völlig überraschend der langjährige Pressesprecher des AMSC und dann schlief der langjährige Vorsitzende Engelbert Wippermann für immer ein. An die beiden verdienten Clubmitglieder wird man sich vor dem Rennen noch einmal erinnern.

Trotz der Maximal-Konkurrenz mit dem Langbahn-GP in Herxheim zur gleichen Zeit haben Thomas Raesfeld und seine Mitstreiter wieder gute Fahrerfelder nach Lüdinghausen verpflichten können. Allen voran Stephan Katt, der am letzten Sonntag schon in Osnabrück eine sehr starke Leistung ablieferte und nur im Finale von der Technikhexe ausgebremst wurde.

Aber die Briten Paul Cooper, Richard Hall und auch Paul Hurry gilt es bei den Internationalen Solisten zu beachten. Dazu kommt mit dem jungen Dave Meijerink ein ambitionierter Niederländer und mit Christian «Hülse» Hülshorst und Jens Benneker zwei Lokalmatadoren, die endlich einmal ganz oben auf dem Podest bei ihrem Heimrennen stehen wollen.

Die Gespanne stehen beim AMSC wie gewohnt stark auf dem Zettel. Neben den deutschen Meistern Markus Venus/Markus Heiß ist bis auf die Niederländer William Matthijssen und Beifahrerin Sandra Mollema fast alles vertreten, was in Europa Rang und Namen hat.

Dazu leistet man sich wieder eine Gruppe von 1000er-Seitenwagen, die mit ihrer Action und ihrem Sound zu den Lieblingen beim Lüdinghausener Publikum gehört. Dazu kommen prächtige Oldtimer-Gespanne, unter anderem mit Edgar Starke und sogar dem Ehrenvorsitzenden des AMSC Lüdinghausen, Albert Raesfeld, am Lenker.

Des weiteren sind die B-Solisten und die Enduros am Start. Das Training beginnt um 9.30 Uhr, Rennbeginn ist um 13 Uhr.

Fahrerfelder Grasbahnrennen Lüdinghausen (D):

Internationale Lizenz Solo:
Stephan Katt (D)
Dave Meijerink (NL)
Paul Cooper (GB)
Christian Hülshorst (D)
Kai Dorenkamp (D)
Marcel Dachs (D)
David Pfeffer (D)
Richard Hall (GB)
Paul Hurry (GB)
Jacob Bukhave (DK)
Julien Cayre (F)
Jarno de Vries (NL)
Jens Benneker (D)
Mika Meijer (NL)
Res. Dave Mears (GB)

Internationale Lizenz Seitenwagen:
Markus Venus/Markus Heiß (D)
Markus Brandhofer/Tim Scheunemann (D)
Florian Kreuzmayr/Benjamin Maier (D)
Sven Holstein/Martin Strockeijer (NL)
Wilfred Detz/Wendy Arling (NL)
Mitch Godden/Paul Smith (GB)
Shaun Harvey/Danny Hogg (GB)
Joshua Goodwin/Liam Brown (GB)
Res. Roman Löffler/Patrick Herbst (D)

Seitenwagen 1000 ccm:
Simon Heal/Roland Broomfield (GB)
Garth Winterburn/Liam Brown (GB)
Richard Fred Jenner/Richard Webb (GB)
Paul Whitelam/Alan Elliot (GB)

Oldtimer Gespanne:
Harald Landmann/Patrick Graf (D)
Egon Walla/Ingo Wedemeyer (D)
Albert Raesfeld/Marvin Graf (D)
Ditmar Hans/Marten Kühl (D)
Edgar Starke/Julia Starke (D)
Albert Till/Christian Schlacke (D)

Nationale B-Lizenz
Enduros

siehe auch

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