Lucy Glöckner: «Das war wie MotoGP im TV»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Lucy Glöckner

Lucy Glöckner

Die IDM Superbike-Pilotin besuchte ihr Team und ihre Kollegen beim Finale in Hockenheim. Als Zuschauerin war es gar nicht so einfach. Der lädierte Rücken kommt aber so langsam wieder in Fahrt.

Kaum war Lucy Glöckner beim IDM-Finale im Fahrerlager von Hockenheim angekommen, prasselten auch schon die ersten Angebote auf sie ein. Ob sie denn nicht Gridgirl werden wolle, wurde sie von einem jungen Mann gefragt, der sich dafür das eine oder andere Mut-Bier genehmigt hatte. Glöckner lehnte freundlich ab. Denn lieber wäre sie ihrem eigentlichen Job auf der Kawasaki ZX10R vom Team Schnock nachgegangen und selbst beim Finale der IDM Superbike mitgefahren.

Aber der bei einem Sturz in Schleiz im Mitleidenschaft gezogen Rücken und der gebrochenen Wirbel lassen derzeit noch keine Turnerei auf einem Superbike zu.
Dafür tourte Glöckner vor dem Besuch der Intermot in Köln dann durch das Fahrerlager von Hockenheim. Lange zuschauen ging im ersten Moment nicht. «Nach drei Minuten musste ich erstmal weggucken», gibt sie zu. «Das ist wie MotoGP im Fernseher schauen und selber darf man nicht mitfahren. Aber trotzdem war es interessant, das Ganze mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.»

Und der Rücken? «Dem geht’s soweit gut», erklärt Glöckner. «Natürlich bin ich noch nicht wieder bei 100 Prozent und die Schmerzen sind eigentlich immer da. Aber ich trainiere, sehr langsam, um die Muskulatur wieder hinzukriegen. Aber die Entscheidung, die letzten Rennen nicht mehr zu fahren, war richtig. Im Rahmen von Hafeneger Renntrainings saß ich bereits wieder auf dem Motorrad. Aber Instruktor machen ist das eine, Rennen fahren eine ganz andere Nummer.»

Mehr über...

siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Ferrari und Sebastian Vettel: Vertrauen verloren

Mathias Brunner
​Es wird 2021 keine sechste gemeinsame Saison geben mit Ferrari und Sebastian Vettel: Auf den ersten Blick geht’s ums Geld. Aber der tiefergehende Grund dürfte sein – das gegenseitige Vertrauen ist weg.
» weiterlesen
 

TV-Programm

So. 24.05., 18:00, Sky Sport 2
Formel 1
So. 24.05., 18:10, Motorvision TV
IMSA WeatherTech SportsCar Championship
So. 24.05., 18:30, Das Erste
Sportschau
So. 24.05., 19:00, Sky Sport 2
Formel 1
So. 24.05., 19:15, ServusTV Österreich
Servus Sport aktuell
So. 24.05., 20:30, Sky Sport 2
Formel 1: Großer Preis von Monaco
So. 24.05., 20:30, ORF Sport+
Schätze aus dem ORF-Archiv: Formel 1 Grand Prix 2014 Bahrain
So. 24.05., 20:45, Sky Sport 2
Warm Up
So. 24.05., 21:30, Hamburg 1
car port
So. 24.05., 23:00, Eurosport
Motorsport
» zum TV-Programm