Marvin Fritz bezwingt in der IDM SBK Ilya Mikhalchik

Von Esther Babel
IDM Superbike

Das letzte Rennen des Jahres wurde erst in der letzten Kurve entschieden. Fritz quetscht sich innen rein und IDM-Meister Ilya Mikhalchik hatte das Nachsehen. Turbulente Startphase wegen Regenschauer.

Vor dem letzten IDM Superbike-Rennen ging es drunter und drüber. Kurz zuvor hatte es geregnet. Einzig Kawasaki-Pilot Erwan Nigon setzte alles auf eine Karte und tauchte mit Slicks in der Startaufstellung auf. Das Rennen wurde zum Wet Race deklariert. Yamaha-Pilot Marc Moser fasste sich ebenfalls ein Herz und wechselte auf Slicks. Dominic Schmitter plädierte beim Rennleiter derweil auf eine Verlängerung des Grids, da die Strecke von Minuten zu Minute mehr abtrocknete.

Dann zog die Rennleitung das Schild Wet Race wieder zurück und der Start wurde abgebrochen. Zum Ärger von Nigon und auch Moser. «Das ist doch nicht korrekt», schimpfte Nigon unter dem Helm. «Der ganze Vorteil ist dahin.» Das Drama setzte sich fort, in dem Schmitter nicht von seinem ersten Startplatz, dank der umgekehrten Startaufstellung, starten konnte, sondern plötzlich in der Boxengasse landete und dann den letzten Startplatz einnehmen musste.

Marc Moser presste sich an Blitzstarter Nigon vorbei, wenig später auch Bastien Mackels. Nach wenigen Runden tauchte Ilya Mikhalchik an der Spitze auf, doch Moser wollte sich von dem Ukrainer nicht überrumpeln lassen und hielt dagegen. Das bescherte den Fans an der Strecke auch mal eben vier Führungswechsel in einer Runde. Am liebsten versuchte Mikhalchik in der Spitzkehre sein Glück, doch Moser hielt eine engere Linie und blieb dran am BMW-Konkurrent. Bastien Mackels schaute sich das vom Logenplatz an. Auch Marvin Fritz gesellte sich dazu.

Die Rennpace war allerdings um einiges langsamer als im ersten Rennen. Auf Platz 7 angekommen, am Hinterrad von Nigon, war Dominic Schmitter. Nach hinten hatte er Luft, Jan Bühn hatte der Schweizer bei seiner Aufholjagd über sechs Sekunden hinter sich gelassen. Fritz nutzte seine Chance und schob sich in der zehnten Runde an Moser und später auch an Mackels auf den zweiten Platz nach vorne.

Eine halbe Sekunde war Fritz dann hinter Mikhalchik unterwegs, Mackels und Moser konnten da nicht mehr ganz mithalten. Mackels fuhr auf dem sicheren dritten Rang, eine Sekunde dahinter war Moser unterwegs. Zentimeterweise schloss Fritz die Lücke zum IDM-Champion. Ein Sturz von Jan Mohr wurde vermeldet.

So wirklich in Schlagdistanz kam Fritz erst in der letzten Runde. Bis auf die letzten Meter kämpfte der Gastfahrer um jede Handbreit Asphalt. Und seine Zähigkeit sollte sich auszahlen. In der letzten Kurve konnte sich Fritz innen reinquetschen und so den BMW-Piloten sauber ausbeschleunigen. Bis zum Zielstrich kam Mikhalchik nicht mehr an Fritz und seiner Buchner-Yamaha vorbei und musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Rang 3 ging an Bastien Mackels.

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