Stefan Nebel hat mit Benny Wilbers alles besprochen

Von Esther Babel
IDM Superbike

Mit der BMW HP4 vom Team Wilbers fuhr IDM Superbike-Pilot Stefan Nebel beim Finale aufs Podest. Jetzt wird wegen der Saison 2014 verhandelt.

Erleichterung machte sich auf dem Lausitzring breit, als Stefan Nebel beim IDM-Finale mit Platz 3 erstmals in diesem Jahr mit der BMW HP4 aufs Podest fuhr. «Ja mir ist ein grosser Stein vom Herzen gefallen», gab Nebel im Anschluss zu. «Irgendwie war es ungewohnt, mal wieder in Rennen anzuführen. Aber ich habe mich auch für meine Truppe gefreut.»

Techniker Burkhardt Stember konnte seine Tränen nach dem Zieleinlauf nur schwer zurückhalten. Denn zwischendrin war es für die Mannschaft rund um Stefan Nebel und seine Kollegin Lucy Glöckner nicht immer leicht. «Ja durch so eine Saison muss man sich auch mal durchbeissen», weiss auch Nebel. «Aber im Team haben wir immer viel kommuniziert und da kann man so was schon mal aus der Welt schaffen.»

Teambesitzer Benny Wilbers hatte sich mit der Performance seines Schützlings in der zweiten IDM-Halbzeit nicht immer ganz zufrieden gezeigt. Doch inzwischen verhandeln beide über eine Vertragsverlängerung. «In dieser Saison konnten wir noch beweisen, dass wir mit unserer Entwicklung den richtigen Weg gegangen sind», schildert Wilbers. «Jetzt hoffen wir auf die Fortsetzung und den Ausbau der Zusammenarbeit mit BMW.»

In der Saison 2014 als Quartett?

Eventuell könnte Wilbers im nächsten Jahr sogar vier Fahrer einsetzen. Lucy Glöckner ist durch ihren Vertrag bereits gesetzt für 2014. Die Verhandlungen mit Nebel laufen und auch ein Sachse, Toni Wirsing bastelt anscheinend an seinem Comeback und wurde in der Box des Teams gesichtet, und ein erfahrener Pilot könnten zum Team dazu stossen.

«Benny Wilbers und ich haben auf dem Lausitzring alles besprochen», verrät Nebel. «Ich habe meinen Wunsch geäussert, dass wir alles auf die Reihe kriegen und zusammen im nächsten Jahr was auf die Beine stellen.» Konkrete Ergebnisse gibt es noch keine. Doch Nebel bleibt entspannt.

«Ich habe bei den Hafeneger Renntrainings gut zu tun», erklärt er. «Das kann ich je nach IDM-Engagement ausbauen oder einschränken. Auch mein Job als Dunlop-Testfahrer geht weiter. Ich würde gerne im Team bleiben, weil ich mich mit Lucy, Burki und den ganzen Mechanikern sehr gut verstanden habe. So etwas ist mir wichtig.»

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