Gabor Rizmayer (Kawasaki) wird ab Zolder ersetzt

Von Esther Babel
IDM Superbike
Box In heisst es ab sofort für Gabor Rizmayer

Box In heisst es ab sofort für Gabor Rizmayer

Der Ungar Gabor Rizmayer und das IDM Superbike-Team Weber-Diener gehen ab sofort getrennte Wege. Die Zusammenarbeit hielt nur ein Wochenende lang.

Man habe sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt, lautet die offizielle Version was das doch recht kurze Gastspiel des IDM-Rückkehrers Gabor Rizmayer anbelangt, welches inzwischen schon wieder beendet ist. «Nein, es gibt jetzt nicht den Mega-Stress», versichert auch Teamleiter Evren Bischoff, «und Gabor ist jederzeit in unserer Box willkommen.»

Ganz reibungslos verlief das erste IDM-Wochenende auf dem Lausitzring nicht, hinterher waren Rizmayer und Teambesitzer Emil Weber unterschiedlicher Auffassung. «Die einen sind nicht zufrieden, weil das Moped mal stehen bleibt», lautet Bischoffs Erklärungsversuch, «und die anderen sind mit den Zeiten, die gefahren werden nicht zufrieden.»

Schon die Vorsaison-Tests liefen holprig. Für den Test am Pannoniaring hatte sich Rizmayer wegen einer Zerrung am Fuss kurzfristig abgemeldet. Bischoff griff zum Telefonhörer und konnte den in der Nähe von Wien lebenden Martin Bauer überzeugen, ins Auto zu springen, nach Ungarn zu kommen und die Kawasaki zu testen.

«Dieser Test war sehr gut und die Zeiten ebenfalls», erzählt Bischoff. «Wir waren hinterher sehr zuversichtlich.»

Beim IDM-Auftakt klappte es dann nicht wirklich gut. Im ersten Rennen war wohl in der Aufwärmrunde kurz der Motor an der Kawasaki ausgegangen und Rizmayer musste das Rennen als Letzter aufnehmen. Im zweiten Lauf berichtete der Ungar von einem Kupplungs-Problem. Fünf Punkte im ersten und Null Punkte im zweiten Rennen waren die magere Ausbeute.

Anschliessend drängte Weber auf einen Fahrerwechsel. Bereits in Zolder soll es mit einem neuen Mann auf der Kawasaki klappen. Doch Bischoff ziert sich noch ein wenig und will erst alles unter Dach und Fach haben, bevor er Namen preisgibt. «Aber so viele gute Piloten fallen einem zum jetzigen Zeitpunkt ja nicht ein», meint er abschliessend. «Mit einem Anfänger wollen wir jetzt nicht wieder von vorne anfangen.»

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