Yamaha-MGM: Weitere Dunlop-Tests sollen helfen

Von Esther Babel
IDM Superbike
Bei den ersten zwei IDM-Rennen taten sich Neukirchner, Alt und Trautmann mit dem Reifenwechsel noch schwer. Neuerliche Testfahrten sollen neue Erkenntnisse bringen.

Der Humor ist dem Team Yamaha MGM auch nach dem nicht ganz wunschgemäss verlaufenen IDM-Wochenende am Nürburgring nicht abhanden gekommen. «Ein Max Neukirchner wird eben auch älter», meinte Teamchef Michael Galinski lässig, als sein Superbike-Fahrer im Rennen als Vierter die schwarz-weiss karierte Flagge gesehen und mit dem Kampf um den Sieg nicht wirklich was zu tun hatte.

«Das war wirklich ein äußerst schwieriges Wochenende für uns», meint er dann ernsthaft, «mit glücklicherweise einem guten Ausgang. Wir liegen nicht weit hinter der IDM Spitze zurück, was für uns eine glückliche Fügung ist. Wir haben viel Arbeit vor uns. Da wir zwei Rennwochenenden hintereinander hatten, konnten wir nicht das aussortieren, was wir eigentlich wollten.»

Das Yamaha-Team mit den Superbike-Piloten Max Neukirchner und Florian Alt und Superstock 1000 Fahrer Lukas Trautmann waren im Winter von Reifenhersteller Pirelli wieder zu Dunlop zurückgekehrt. Viel zum Testen kam das Team nicht. In Spanien waren die Wetterbedingungen wenig ansprechend und die gesammelten Daten wenig aussagekräftig. Ein erneuter Test im Süden Europas war nicht drin. «Viele vergessen», erklärte Galinksi damals, «dass bei so einem Test auch mal schnell 20.000 Euro weg sind.»

Der Frühjahrstest am Lausitzring ging ebenfalls daneben, bei Temperaturen gegen Null Grad und Schneeregen. Obwohl es die neue Dunlop-Reifengeneration gerne kalt hat. Je höher die Temperaturen klettern, wie zuletzt beim Nachmittagslauf am Nürburgring, desto deutlicher werden auch die Probleme, vor allem mit dem Grip in der Beschleunigungsphase.

«Wir werden jetzt mit unserem Reifenpartner auf die Teststrecke nach Merivale fahren und dort wirklich ausgiebig testen und Reifenmischungen durchprobieren», verspricht Galinski. «Ich hoffe sehr, dass wir damit dann für den nächsten Lauf gewappnet sind, weil wir einfach jetzt die Zeit haben, um einige Sachen auszusortieren, was nach den beiden aufeinanderfolgenden Rennwochenenden leider einfach nicht möglich war.»

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