Florian Alt (Yamaha): «Sauschnell wenn’s kalt ist»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Der IDM Superbike-Pilot vom Team MGM Yamaha macht Führungskilometer und wird am Ende Zweiter. Dunlop Hinterreifen funktioniert, am Vorderreifen wird noch gearbeitet.

Zur dritten Runde der Saison 2016 reiste die IDM erneut zum Lausitzring. Nachdem Florian Alt vom Team MGM Yamaha das ganze Wochenende über konstant schnelle Rundenzeiten fuhr und an der Spitze dabei war, kam er im ersten Qualifying als erster Pilot des gesamten Feldes unter die 1:20-Minuten Marke. In der Superpole eroberte der ehemalige Moto2-WM-Pilot am Freitagnachmittag den vierten Startplatz für das fünfte und sechste Rennen der Saison.



Alt erwischte einen Spitzenstart im ersten Lauf, der am späten Samstagnachmittag stattfand und führte das Rennen in den ersten Runden souverän an. Doch obwohl sich laut Alt die Performance der Dunlop-Reifen schon merklich gebessert hat, wurde er rasch zur Beute der Konkurrenz. Aufgrund heißer Wetterbedingungen ließ seine Reifenleistung schnell nach, wodurch er auf Position 2 der Superbike-Wertung zurückfiel. Alt gab alles, um am späteren Superbike-Sieger Mathieu Gines dranzubleiben und lag auch beim frühzeitigen Rennabbruch nach 14 von 21 Runden noch auf Position 2.

«Wir haben mit einem guten Set-up und auch mit einem guten Freien Training begonnen und hier auf jeden Fall einen Schritt nach vorn gemacht», beschreibt Alt sein Wochenende. «Dunlop hat großartig gearbeitet und wir müssen noch ein bisschen an der Abstimmung weiterarbeiten. Im ersten Rennen hat das noch nicht zu 100 Prozent funktioniert. Anfangs konnte ich so fahren wie im Training. Nach drei Runden hatte ich ein ähnliches Problem wie am Nürburgring. Das Vorderrad wurde instabil und ich musste etwas Speed rausnehmen. Ich bin einfach übers Vorderrad zuviel weggeschmiert und musste es ein paar Mal abfangen. Der Hinterreifen funktioniert jetzt. Jetzt müssten wir das mit dem Vorderrad noch hinkriegen. Wenn es heiss wird, kommen die Probleme. Wenn es kalt ist, sind wir sauschnell.»

«Mit Florian sind wir sehr zufrieden», meint Teamchef Michael Galinski. «Bei heißen Bedingungen ist es für uns noch immer schwierig, den richtigen Vorderreifen, beziehungsweise das Setting zum Reifen zu finden, aber wir kommen näher. Schade um das zweite Rennen. Florian hatte sich wirklich wohl gefühlt und hatte überhaupt keine Mühe, Mathieu Gines zu folgen. Es ist schade, dass mit dem Wolkenbruch alles abgebrochen wurde, aber mit so viel Gummi auf der Fahrbahn war es für uns nicht möglich noch einmal zu starten.»

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