IDM Seitenwagen

IDM-Leader Streuer/Daalhuizen in Assen nicht dabei

Von Rudi Hagen - 27.08.2018 11:53

Bennie Streuer und Beifahrer Gerard Daalhuizen gewannen beide Läufe auf dem Lausitzring und führen die Wertung der IDM Seitenwagen an. In Assen werden die Niederländer fehlen, sie starten in der WM in Rijeka.

Mit zwei Siegen auf dem Lausitzring haben Bennie Streuer und Beifahrer Gerard Daalhuizen gezeigt, dass sie derzeit das schnellste Gespannteam in der kombinierten deutschen und niederländischen Meisterschaft (IDM/ONK) sind. Im ersten Rennen am Samstag waren die Niederländer auf ihrer LCR F1 Kawasaki 1000 bei der Zieldurchfahrt zwölf Sekunden schneller als André Kretzer/Björn Bosch (LCR Suzuki). Am Sonntag fuhren Streuer/Daalhuizen mit sieben Sekunden Vorsprung vor Josef Sattler/Uwe Neubert auf ihrer Adolf RS F1 BMW 1000 durchs Ziel.

Obwohl sie nach der Qualifikation nur jeweils von Startplatz 3 losfahren konnten, gelang den Niederländern vor allem am Samstag schnell der Vorstoß an die Spitze des Feldes. Streuer hielt das Tempo hoch und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.

Im zweiten Rennen ging es etwas langsamer voran für Streuer/Daalhuizen. In der ersten Kurve waren sie nur Vierte, aber nach drei Runden waren sie auch an Kretzer/Bosch vorbei und hängten sich an die führenden Sattler/Neubert.

In Runde 7 war es dann soweit, das Team Sattler-Motorsport wurde einkassiert und die Niederländer fuhren kontinuierlich schneller und vergrößerten ihren Vorsprung. «Ich bin bewusst schnell weitergefahren, denn das ist auch ein gutes Training», sagte Bennie Streuer später, «ich habe schon am Samstag gespürt, dass ich schneller fahren könnte und habe das im zweiten Rennen voll genutzt. Der Motor ist zuverlässig, das ist ein gutes Gefühl.»

Der Sieg am Sonntag auf dem Lausitzring war der fünfte in der diesjährigen IDM für Streuer/Daalhuizen. Aber die Titelverteidigung ist nicht sicher, denn Bennie Streuer hat auch in der Weltmeisterschaft Ambitionen. Mit dem Franzosen Kevin Rousseau fährt er am 8. und 9. September den WM-Lauf in Rijeka (Kroatien), da seine Sponsoren das wünschen.

Zum Saisonausklang der IDM Ende September auf dem Hockenheimring will Streuer dann wieder bei der Entscheidung dabei sein. Nach seinen Worten werden dann auch Zweifel über technische Ungereimtheiten der Konkurrenz ausgeräumt sein. «Alle Motoren wurden in der Lausitz ordnungsgemäß geprüft und versiegelt», so Streuer, «in Hockenheim werden alle Motoren bis zur letzten Schraube überprüft und freigegeben sein und dann wissen wir, wie es bei der Konkurrenz aussieht.»

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