Gelungenes Comeback von Luca Grünwald in Zolder

Von Rudi Hagen
IDM Supersport 600
Luca Grünwald kam mit seiner neuen Kawasaki in Zolder gut zurecht

Luca Grünwald kam mit seiner neuen Kawasaki in Zolder gut zurecht

Luca Grünwald fuhr in seinem ersten Rennen nach seinem Comeback in die IDM Supersport 600 in Zolder auf Platz 7. Nach seiner verletzungsbedingten Pause fehlen dem Waldkraiburger aber noch wichtige Rennkilometer.

Nach einem Sturz im Test in Oschersleben Mitte Mai kurz vor Beginn der diesjährigen IDM musste Luca Grünwald dem Rat der Ärzte folgen und die Rennen auf dem Lausitzring und in der Motorsport Arena Oschersleben auslassen. In Zolder war die Neuverpflichtung des Teams Kawasaki Schnock Motorex in der Supersport 600 erstmals in diesem Jahr am Start.

Auf seiner neuen Kawasaki ZX-6 feierte der Oberbayer in Belgien mit Platz 7 ein insgesamt gelungenes Comeback, obwohl er selbst noch gerne mehr Kilometer gefahren wäre, was aber aufgrund der Absage des zweiten Rennens am Sonntag wegen der Ölverschmutzungen auf der Piste nicht möglich war.

«Mein Comeback war ok», befand der 24-Jährige, «leider bin ich im Rennen am Start ein wenig eingezwickt worden, als mir ein anderer Fahrer seitlich ins Motorrad gekracht ist. Das hat eben viel Zeit gekostet. Doch der siebte Platz geht für mein erstes Rennen in Ordnung. Außerdem ist es schon eine Weile her, dass ich ein Supersport-Rennen gefahren bin. Die Umstellung ist noch nicht ganz abgeschlossen.»

Grünwald hatte sich über die Dauer des Wochenendes Schritt für Schritt gesteigert und sich nach einem guten Warm-Up am Sonntagvormittag für das zweite Rennen einiges mehr ausgerechnet. Aber ein kapitaler Motorplatzer am Ende des Seitenwagenrennens machte die Strecke dann letztlich unbefahrbar, was zum Abbruch der Veranstaltung führte.

Grünwald: «Es war natürlich schade, dass der zweite Lauf abgesagt werden musste. Doch die Entscheidung der Rennleitung war richtig. Letztendlich waren drei riesige Ölspuren auf der Strecke verteilt. Die erste in Kurve eins und zwei war ausschlaggebend. Alle Versuche die Strecke mit Bindemittel zu säubern, waren vergeblich. Wegen der kritischen Situation hatte die Rennleitung dann ein zusätzliches fünfminütiges Training eingeschoben. Alle Fahrer waren sich einig, dass es zu gefährlich gewesen wäre. Erstens war das Öl noch nicht richtig gebunden und zweitens war nachher zu viel Sand auf der Strecke. Die Veranstalter gerieten dann unter Zeitdruck, die Piste umfangreicher zu reinigen.»

Luca Grünwald bedauerte vor allem die Rennkilometer, die ihm zum Wiedereinstieg in die IDM nach der Absage von Rennen 2 fehlen. «Aber egal, es ist so wie es ist und wie gesagt, die Rennleitung hat vollkommen richtig gehandelt. Abgesehen davon war ich heilfroh, dass ich wieder fit bin und endlich wieder fahren kann. Mein Team hat mich sehr herzlich empfangen und sie haben auch einen super Job abgeliefert. Mein Motorrad war jederzeit perfekt vorbereitet. Natürlich gibt es noch Arbeit zu erledigen, da wir eine bessere Abstimmung für mich erst finden müssen.»

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