Black Swan Racing 2019 mit zwei großen Programmen

Von Oliver Müller
IMSA
Der Porsche 911 GT3 R von Black Swan Racing beim Roar-Test in Daytona

Der Porsche 911 GT3 R von Black Swan Racing beim Roar-Test in Daytona

Die Mannschaft von Tim Pappas wird in diesem Jahr die Langstrecken-Rennen der IMSA-Serie und auch die Intercontinental GT Challenge bestreiten. Mit dabei sind auch die deutschen Piloten Marc Lieb und Dirk Werner.

Das Team Black Swan Racing hat in diesem Jahr Großes vor. Die Truppe von Tim Papas wird zwei interessante Rennprogramme parallel laufen lassen. Zum einen werden die vier Langstrecken-Rennen der amerikanischen IMSA-Serie bestritten. Dabei handelt es sich um die 24 Stunden von Daytona, die 12 Stunden von Sebring, die 6 Stunden von Watkins Glen und das über zehn Stunden gehende 'Petit Le Mans' in Road Atlanta. Doch damit nicht genug. Zusätzlich tritt die Mannschaft auf bei den fünf Rennen der 'Intercontinental GT Challenge' an. «Ich könnte nicht aufgeregter sein, endlich unser Abenteuer 2019 zu beginnen. Wir nehmen uns der beiden zwei wichtigsten Meisterschaften für GT3-Rennen auf der Langstrecke an. Wir fühlen uns so bereit, wie wir können», blickt Teamchef und Pilot Tim Papas auf die anstehende Saison.

Tatsächlich hat sich Black Swan Racing mit diesem Doppelprogramm einiges vorgenommen. Denn auch die Events der Intercontinental GT Challenge sind echte Ausdauer-Veranstaltungen: Die 12 Stunden von Bathurst, die 8 Stunden von Laguna Seca, die 24 Stunden von Spa-Francorchamps, die 10 Stunden von Suzuka und die 9 Stunden von Kyalami. Insgesamt kommt das Team damit auf 115 Stunden an Rennaction.

Als Fahrzeug wird Black Swan Racing einen Porsche 911 GT3 R verwenden. Dieses Modell wurde für 2019 vom schwäbischen Autobauer neu aufgelegt und hat diverse Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger in petto. Aber auch hinter dem Lenkrad ist das Doppelprogramm sehr gut aufgestellt. Bei den vier IMSA-Rennen wird Papas von den beiden Deutschen Marco Seefried und Dirk Werner begleitet. Seefried gehört zu den schnellsten Piloten, die mit dem Silber-Status der FIA ausgestattet sind. Und Porsche-Werksfahrer Werner ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Bei den 24 Stunden von Daytona stößt zudem noch Porsche-Nachwuchsstar Matteo Cairoli zum Aufgebot.

Auch in der Intercontinental GT Challenge wird Werner den Porsche von Black Swan Racing pilotieren. Anstatt der vollen Saison sitzt er hier aber nur bei den Rennen in Kalifornien, Japan und Südafrika im Cockpit. Die Vertretung für Bathurst und Spa-Francorchamps ist jedoch nicht minder hochwertig. Dabei handelt es sich um keinen Geringeren als Marc Lieb. Der Le-Mans-Sieger und Sportwagen-Weltmeister des Jahres 2016 fährt mittlerweile nur noch sehr wenige Rennen, da er an den Schreibtisch des Porsche-Kundensport-Programms gewechselt ist. Alle IGTC-Rennen wird dagegen Jeroen Bleekemolen bestreiten. Der Niederländer zählt zu den besten und vielseitigsten Piloten der weltweiten GT3-Szene.

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