Petit Le Mans: Cadillac im ersten Training vorne

Von Oliver Müller
IMSA
Im ersten freien Training beim Petit Le Mans an der Spitze: Der Cadillac DPi von Action Express Racing

Im ersten freien Training beim Petit Le Mans an der Spitze: Der Cadillac DPi von Action Express Racing

Der Cadillac DPi von Action Express Racing mit Felipe Nasr, Eric Curran und Pipo Derani setzte im ersten freien Training der IMSA-Serie beim Petit Le Mans die Bestzeit. In der GTLM-Klasse lag zunächst einmal Ford vorne.

Das 22. Petit Le Mans ist mittlerweile eröffnet. Auf der 4,088 Kilometer langen Strecke von Road Atlanta steht an diesem Wochenende das Saisonfinale der amerikanischen IMSA-Serie an. Mit dabei sind insgesamt 34 Fahrzeuge, die sich auf die 13 Prototypen und auch 21 GT-Autos aufteilen. Im ersten freien Training machte Cadillac die Pace an der Spitze des Feldes. Der DPi von Felipe Nasr, Eric Curran und Pipo Derani (Action Express Racing) setzte hierbei mit 1:09,093 Minuten die Bestzeit.

Dieser Wert, der übrigens von Ex-Formel-1-Pilot Nasr erzielt wurde, ist im Gegensatz zum ersten freien Training des Vorjahres (1:11,878 Min.) schon mal eine Hausnummer. Jedoch kann hier nicht wirklich ein Vergleich herangenommen werden, da 2018 noch mit Reifen von Continental gefahren wurde. Für 2019 hatte die IMSA auf Michelin umgestellt, die in der Regel eine bessere Rundenzeit zulassen.

Rang zwei ging an de Acura DPi von Ricky Taylor, Helio Castroneves und Graham Rahal, der 0,642 Sekunden zurücklag. Deren Penske-Teamkollegen Dane Cameron, Juan Pablo Montoya und Simon Pagenaud kamen mit 0,880 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Dahinter folgte der Nissan DPi von Jonathan Bennett, Colin Braun und Romain Dumas (CORE autosport), dem 0,929 Sekunden auf dem vierten Platz.

Die Strecke von Road Atlanta beginnt auch gerade erst, ein Grip-Niveau aufzubauen. Über das Wochenende hat die große IMSA-Serie vier freie Trainings, Qualifikation, Warm-Up und natürlich das 10-Stunden-Rennen. Dazu kommt noch das komplette Programm von drei Rahmenrennserien. Insofern dürften die Zeiten über die nächsten Tage noch ordentlich purzeln.

In der GTLM-Klasse (die in WEC/ELMS als GTE bekannt ist), machte der Ford GT von Ryan Briscoe, Richard Westbrook und Scott Dixon die Pace. Hier zeichnete sich der Brite Westbrook für den schnellsten Umlauf von 1:16,810 Minuten verantwortlich. Auf Rang zwei folgte der Ferrari 488 GTE Evo von James Calado, Alessandro Pier Guidi und Daniel Serra (Risi Competizione), die 0,092 Sekunden zurücklagen. Die beiden Porsche 911 RSR, die beim Petit Le Mans in einem speziellen Coca-Cola-Outfit auflaufen, ließen es im ersten freien Training etwas gemütlich angehen. Der 911 RSR von Patrick Pilet, Nick Tandy und Frédéric Makowiecki schaffte mit einem Rückstand von 0,182 Sekunden auf Ranz vier. Dem Schwesterwagen von Earl Bamber, Laurens Vanthoor und Mathieu Jaminet fehlten 0,706 Sekunden, was Klassenrang neun bedeutete. Hier die Zeiten des ersten freien Trainings zum Nachlesen.

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