Julian Trummer: Die Pechsträhne reißt nicht ab

Von Helmut Ohner
IOEM
Julian Trummer

Julian Trummer

​ Nach lediglich vier Runden auf der Rennstrecke von Aragon musste Julian Trummer die Testfahrten wegen eines Motorschadens vorzeitig beenden. Schon vergangenes Jahr waren technische Probleme ständige Begleiter.

Die Saison 2017 war für Julian Trummer ein absolutes Seuchenjahr. In der IOEM Superstock 600 blieb er in vier Rennen, bei denen er sich gute Chancen ausgerechnet hatte, ohne Punkte. «Wir wissen bis heute nicht, was die massiven Fahrwerksprobleme an meinem Motorrad verursacht hat», grübelt der 26-jährige Südsteirer noch heute.

«Ich habe mir eine neue Yamaha R6 zugelegt. Im Jänner war ich damit in Jerez und im Februar habe ich in Valencia getestet. Alles ist nach Plan gelaufen. Kürzlich wollte ich in Aragon fahren, abernach vier Runden war Schluss. Dafür 4000 Kilometer von Österreich nach Spanien und zurück gefahren zu sein, ist hart zu verkraften», kann Trummer sein Pech nicht fassen.

«Noch haben wir keine Zeit gefunden, den Motor zu zerlegen, aber es deutet einiges darauf hin, dass ein Pleuel abgerissen ist. Meine Pechsträhne aus dem Vorjahr setzt sich scheinbar nahtlos fort.»

«Ein zweites Motorrad wird gerade aufgebaut. Damit werde ich nicht nur die IDM Supersport bestreiten, sondern auch beim 1000-Kilometer-Rennen auf dem Hockenheimring antreten. Da geht es für mich vor allem darum, den Kurs kennenzulernen, um die fehlende Streckenkenntnis gegenüber meinen Gegnern in der IDM einigermaßen wettzumachen.»

Neben den Rennen zur Tourist Trophy wird Trummer sein Hauptaugenmerk auf die IOEM Superstock 600 legen. «Wegen der TT muss ich zwar auf die beiden Läufe im polnischen Poznań verzichten, deswegen fahre ich auf Einzelergebnisse. Wenn es so läuft, wie ich mir das vorstelle, sollte es in der Endabrechnung zu einem Top-3-Resultat reichen.»

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