Temporäres Comeback von Andreas Gangl in Julbach

Von Helmut Ohner
IOEM
In Julbach geht es für Andreas Gangl um den Titel in der Berg-ÖM

In Julbach geht es für Andreas Gangl um den Titel in der Berg-ÖM

Nach einer langen Verletzungspause steigt Andreas Gangl am kommenden Wochenende beim Bergrennen in Julbach wieder auf seine Motorräder, um seine Chance auf den Berg-Titel zu wahren.

Seit einem Sturz bei der Saisonvorbereitung plagen Andreas Gangl starke Schmerzen in seiner linken Hand. Nach dem Bergrennen in Landshaag, bei dem er die Superstock-Klasse für sich entscheiden konnte, musste er beim Auftakt der Internationalen Österreichischen Meisterschaft auf dem Slovakia Ring einsehen, dass seine Verletzung noch keine Rundstreckenrennen zulassen.

«Beim Bergrennen in Landshaag konnte ich fahren, weil dabei meine verletzte Hand nicht sonderlich beansprucht wurde, aber auf dem Slovakia Ring waren die Schmerzen in den Bremszonen brutal», berichtete Gangl damals. «Ich musste einsehen, dass ich unter diesen Umständen eine Gefahr für mich und meine Kontrahenten bin.»

Bei einer nachträglichen Untersuchung wurden vier Brüche in der linken Mittelhand festgestellt. «Einige Knochen sind verschoben. Vor allem das Hakenbein macht Probleme. Das drückt auf einen Nerv, der die starken Schmerzen verursacht. Bis voraussichtlich Ende Juni muss ich mich noch einer Stoßwellentherapie unterziehen. Dann sehen wir weiter.»

Kommendes Wochenende steigt der 38-jährige Justizwachebeamte beim Bergrennen in Julbach wieder in den Sattel seiner Maschinen. «Je länger ich nicht fahren kann, desto mehr geht es mir ab. Rundstreckenrennen sind nach wie vor undenkbar, aber in Julbach möchte ich zumindest meine Chancen auf die erfolgreiche Titelverteidigung in der österreichischen Berg-Meisterschaft wahren.»

«Ich erwarte mir einen harten Kampf zwischen Jean-Luc David, Christian Wiesinger-Mayer, Wolfgang Gammer, Rafael Neuner, Thomas Berghammer und mir. Wie die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen, sind vor allem Jean-Luc und Christian in Julbach eine Macht, aber abgerechnet wird am Schluss.»

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