Aprilia RX125 und SX125: Limit ausgeschöpft

Von Rolf Lüthi
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Konform mit Euro 5 schöpft Aprilia mit der Enduro RX125 und der Supermoto SX125 das Leistungslimit von 15 PS/11 kW der Führerscheinklasse A1 weiter voll aus.

Technisch bauen die Aprilia SX und RX125 auf der gleichen Basis auf. In punkto Optik und Style sind sie aber grundverschieden. Gebaut für jugendliche Einsteiger, die sich den Traum von Freiheit und Mobilität erfüllen möchten, sind sie zugleich ein Ausdruck von Lebensstil und Leidenschaft. Zwei Motorräder, die nicht nur auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit eine gute Figur machen. Look und Feeling im Supermoto-Style ist auf der SX125 angesagt. Im Offroad-Style präsentiert sich die RX125.

Extrem handlich und agil setzt sich die Aprilia SX 125 mit 17 Zoll- Speichenrädern im Supermoto-Style in Szene. Mit ihrem 21 Zoll- Vorderrad und 18 Zoll-Hinterrad, dazu mit grobstolligen Reifen ausgestattet, lässt die RX 125 auch im Gelände keine Zweifel aufkommen.

Extrem schmal und schlank gebaut gehen die Bodyparts, der neu gestaltete Tank und die Sitzbank nahtlos ineinander über, garantieren dem Fahrer optimalen Bewegungsfreiraum. Stylish unterstreichen die Grafik, die zweifarbig bezogene Sitzbank sowie Details aus glänzendem Edelstahl die Linienführung. Geschützt hinter der kleinen Lampenverkleidung bietet das kompakte Digitalcockpit bestens ablesbar alle wichtigen Informationen inklusive zwei Tageskilometerzählern, gefahrene Höchstgeschwindigkeit und «Fahrtenbuch». Das Ablagefach unter der Sitzbank ist für die Montage eines USB-Anschlusses vorgerüstet.

Der Einzylinder-Viertaktmotor ist mit 11 kW/15 PS am zulässigen Leistungslimit der Klasse A1. Der flüssigkeitsgekühlte Vierventilmotor wurde in punkto Thermodynamik optimiert. Komplett neu ist der Zylinderkopf mit neu gestaltetem Brennraum sowie geänderten Ein- und Auslasskanälen. Eine leistungsstarke Iridium-Zündkerze sorgt für die Entzündung des Gas-Luft-Gemischs. Geändert wurden auch die Profile der Nockenwellen, die Tassenstößel und die Ventilfedern. Zur Optimierung des Ansaugluftstroms wurde auch die Drosselklappe neu positioniert, geänderte Luftansaugkanäle und ein neuer Luftfilter runden die Änderungen im Ansaugtrakt ab.

Auf der Abgasseite wurde der Motor mit einem effektiveren Katalysatorsystem und einem neuen Edelstahl-Schalldämpfer ausgestattet. In Kombination mit der neuen elektronischen Steuerelektronik – Marelli MIUG4 ECU – konnte dazu der Kraftstoffverbrauch reduziert werden.

In beiden Modellen findet der Motor seinen Platz in einem stabilen Brückenrahmen aus Stahl. Eine USD-Gabel mit 41 mm Durchmesser und 240 mm Federweg führt das Vorderrad. Die Zweiarmschwinge stützt sich über ein Mono-Federbein mit progressiver Anlenkung mit 210 mm Federweg gegen den Rahmen ab.

Speichenräder mit schwarz eloxierten Felgen und Naben runden den sportlich edlen Look der SX125 und RX125 ab. Mit ihren grobstolligen Reifen in den Dimensionen 90/90 – 21 vorne und 120/80 – 18 hinten soll die RX125 auch Abstecher ins Gelände meistern. Die SX125 rollt auf 17er Rädern, die Reifen sind mit 100/80 – 17 und 130/70 – 17 üppig dimensioniert.

Die vordere Bremsanlage ist mit einem Bosch 1-Kanal-ABS ausgestattet, hinten gibt es kein ABS. Dafür sind die RX und SX125 mit RLM ausgestattet, ein System, das ein mögliches Abheben des Hinterrads bei extremen Bremsmanövern kontrolliert und reguliert.

Die hintere Bremsanlage mit 220er Scheibe ist bei beiden Modellen identisch. Bei der SX125 ist im Vorderrad eine 300 mm Bremsscheibe mit Doppelkolben-Schwimmsattel verbaut, bei der RX125 misst die Wave-Bremsscheibe 260 mm. Beide Modelle sind sofort lieferbar und kosten in Deutschland 3.990 Euro, in der Schweiz kostet die SX 125 Fr. 4595,-, die RX125 Fr. 4895.-.

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