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Champion Fienhage: Was Tuner Robert Barth beisteuert

Seit den Schülerklassen betreut der vierfache Langbahn-Weltmeister Robert Barth aus Dickenreishausen Lukas Fienhage. Jetzt ist der 21-Jährige aus Lohne bei Vechta selbst die Nummer 1.

Langbahn-GP

Im Artikel erwähnt


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Lukas Fienhage reihte sich mit seinem Titelgewinn auf der Langbahn 2020 in eine lange Liste großartiger deutscher Champions ein, unter ihnen Robert Barth, der Weltmeister von 2002, 2003, 2005 und 2006.

Seit seinem Rücktritt nach der Saison 2006 hat sich Barth auch als Motorentuner einen guten Namen erarbeitet, beim Triumph von Fienhage in Polen war er an dessen Seite. "Lukas hat seit Jahren die komplette Betreuung und das Material von mir, Speedway wie Langbahn", erzählte Barth SPEEDWEEK.com. "Ich mache ihm die Getriebe und alles, dieser WM-Titel ist eine schöne Geschichte. Als er noch 125er oder 250er fuhr, war ich am Streckenrand viel aufgeregter, als das jetzt der Fall ist. Ich kann ja nicht eingreifen, sondern ihm im Laufe des Rennens nur sagen, was mir auffällt und was er ändern muss. Machen muss er es dann selbst."

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"Lukas hat sich aus den Vorläufen heraus souverän ins Finale gefahren", lobte Barth. "Dann war er im Finale erst Letzter, deswegen ist in mir aber nicht gleich alles zusammengebrochen. Wenn er es heimbringt, dann bringt er es heim. Und wenn nicht, dann wäre die Welt auch nicht untergegangen. Dass er dann aber so eine Aufholjagd zeigte, was man von ihm nicht gewöhnt ist und so auch noch nicht oft gesehen hat, das war phänomenal und weltmeisterlich. Das hat selbst mich berührt."

Hast du nur betreut oder selbst den Schraubenschlüssel in die Hand genommen? "Lukas hat so eine gute Mannschaft, da musste ich nicht schrauben", schmunzelte der Dickenreishauser. "Aber natürlich hatte ich ein Auge darauf und habe ihnen gesagt, was sie machen müssen."

Barth betont, dass die Arbeit der Motorentuner in seinen Augen überschätzt wird: "Wenn du vor zehn Jahren einen Zylinderkopf vom Gießer bekommen hast, dann waren die Einlasskanäle roh und du musstest mit deinem Handfräser schauen, dass du die Kanäle hinbekommst. Diese Zeiten sind vorbei, heute wird alles CNC-vorgefräst, so wie man das gerne haben möchte. Mit dem Handfräser macht man dann nur noch die Feinheiten. Das Motorenmachen ist viel einfacher geworden, als das noch vor zehn oder 15 Jahren der Fall war. Es gibt heute einige Firmen, die Zylinderköpfe machen, die großen Tuner haben eigene CNC-5-Achs-Maschinen und machen ihre Köpfe selbst. Ein Programm zu schreiben für einen Zylinderkopf, ist nicht das Einfachste."

"Wenn ich von GM heute einen Kit bekomme, dann kann ich bis auf ein paar Teile alles verwenden", ergänzte der vierfache Weltmeister. "Es gibt zwar genügend Leute, die sagen, dass sie ein Carrillo-Pleuel oder einen Cosworth-Kolben brauchen, aber das ist alles Blödsinn, weil die Originalsachen von GM wirklich gut sind. Ich habe einen Leistungsprüfstand und wollte mir auch schon eine Flow-Bench kaufen, das ist aber alles nicht so einfach, wenn du das wie ich im kleinen Rahmen machst. Wir dürfen uns nicht mit dem Straßenrennsport, der Formel 1 oder Motocross vergleichen, wir haben immer noch eine Sportart, in der die Motoren relativ altmodisch gemacht sind, wobei inzwischen schon auch viel Know-how drinsteckt."

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24

18

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59

22

11

26

4.

Lukas Fienhage

59

15

24

20

5.

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58

20

22

16

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50

16

16

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11

14

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10

15

13

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37

13

13

11

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35

14

12

9

11.

Kenneth Kruse Hansen

32

18

-

14

12.

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28

12

10

6

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Jake Mulford

25

9

4

12

14.

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-

20

-

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1

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6

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6

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3

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