Khairul Idham Pawi: Ehrgeizige Ziele für 2018

Von Otto Zuber
Moto2
In seinem ersten Moto3-Jahr holte Khairul Idham Pawi zwei Rennsiege, in diesem Jahr musste er sich in seiner Rookie-Saison in der Moto2 mit zwei Punkterängen begnügen. Trotzdem hat er sich für 2018 viel vorgenommen.

Khairul Idham Pawi konnte 2016 in seinem ersten Moto3-Jahr noch mit zwei Rennsiegen in Argentinien und Deutschland überraschen. Allerdings fuhr er diese im Regen ein, im Trockenen vermochte er nicht zu überzeugen. Trotzdem stieg er in die Moto2 auf – und hatte noch grössere Schwierigkeiten zu bewältigen.

Das spiegelt sich auch in den Zahlen: Erst beim zehnten WM-Lauf in Brünn holte der Teenager aus Malaysia als Vierzehnter seine ersten Punkte in der Mittelgewichtsklasse. Drei Rennen später schaffte er es in Misano auf den achten Rang.

Es sollten die letzten WM-Punkte in diesem Jahr für den 19-Jährigen aus dem Team Idemitsu Honda Asia bleiben. Mit seinen zehn Zählern reihte er sich auf dem 27. Platz ein. «Das war eine ziemlich schwierige Saison, sehr viel schwieriger als das Rookie-Jahr in der Moto3», gesteht der Rennfahrer mit der Nummer 98 seufzend, fügte aber auch eilends an: «Ich habe in diesem Jahr aber sehr viel darüber gelernt, wie man ein Moto2-Bike fahren muss, aber ich muss immer noch hinter das Geheimnis kommen, wie man mit diese Motorrad schnell fahren kann.»

«Es ist nie einfach, wenn man seine erste Moto2-Saison bestreitet, deshalb habe ich einfach versucht, mich von Rennen zu Rennen zu verbessern. Ich hatte Mühe, weil ich bei null anfangen musste, doch nun hab ich ein Jahr Erfahrung, deshalb sollt es im nächsten Jahr möglich sein, gute Resultate einzufahren», betont Pawi, der sich für 2018 viel vorgenommen hat.

«Ich will besser als in diesem Jahr fahren und in jedem Rennen punkten», gibt sich der Kalex-Pilot kämpferisch. Und auf die Frage, in welchem Bereich er zulegen müsse, erklärt er: «In den Daten sieht man, dass ich auf der Bremse Zeit verliere, in der Kurvenmitte und bei der Beschleunigung am Ausgang – es fehlt wohl überall ein Bisschen! Wie auch immer, ich denke, mir fehlt es vor allem an Erfahrung. Wenn ich mehr Erfahrung sammle, kann ich mich auch Schritt für Schritt verbessern.»

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