Lüthi und Schrötter: «Die Sommerpause ist vorbei»

Von Otto Zuber
Moto2
Tom Lüthi und Marcel Schrötter hoffen auf einen starken Start in die zweite Saisonhälfte

Tom Lüthi und Marcel Schrötter hoffen auf einen starken Start in die zweite Saisonhälfte

Mit frischer Energie reisen die Intact-GP-Kalex-Piloten Tom Lüthi und Marcel Schrötter ins tschechische Brünn, um in die zweite Hälfte der Moto2-Saison 2019 zu starten. Die Zielsetzung ist klar.

Die Dynavolt Intact GP-Mannschaft beginnt den zweiten Teil des Jahres als führendes Team der Moto2-Weltmeisterschaft. Mit 13 Punkten Vorsprung besetzt der Memminger Rennstall nach neun von 19 Grand Prix Platz 1 vor dem Flexbox-Team von Sito Pons.

In der Fahrerwertung kommt Tom Lüthi als WM-Zweiter zum 50. Großen Preis von Tschechien. Dank seiner bisher gesammelten 128 Punkte ist der Schweizer dem derzeitigen Leader Alex Márquez mit nur acht Zählern Rückstand dicht auf den Fersen.

«Ich freue mich auf Brünn. Ich habe mich in der Sommerpause gut erholen können. Ich war etwas Kite-Surfen und in der Woche, die ich nun schon wieder zu Hause bin, habe ich unter anderem mit dem Motocross-Bike trainiert. Ich fühle mich bereit für die zweite Saisonhälfte», bekräftige Lüthi, der vom 5,4 km langen Kurs des «Automotodrom Brno» schwärmt. 2017 war er dort auch schon siegreich. «Brünn gefällt mir sehr, sehr gut und ich habe gute Erinnerungen an die Strecke. Ich hatte da schon einige gute Rennen. Es ist eine ganz spezielle Strecke. Sie ist sehr breit und sehr flüssig und kommt meinem Fahrstil zugute.»

«Das Wichtigste ist aber, uns weiter zu steigern, damit wir wirklich wieder vorne bei der Spitze dabei sind. Das ist natürlich mein Ziel sowie auch meiner ganzen Crew und des ganzen Teams. Wir werden hart daran arbeiten, um einen möglichst guten Start in die zweite Saisonhälfte zu machen und ich hoffe, dass wir diesen Schwung dann auch direkt mitnehmen können, da in Spielberg in der Woche darauf gleich das nächste Rennen ansteht. Ich bin auf alle Fälle motiviert und freue mich, dass es jetzt wieder weiter geht», betonte der 32-Jährige.

Sein Teamkollege Marcel Schrötter, der sich nach einigen schwierigen Rennen mit einem Paukenschlag in die Sommerpause verabschiedete, indem er beim Heimrennen am Sachsenring auf das Podium stürmte, liegt gerade einmal fünf Punkte hinter der Top-3 der Moto2-WM. Mit 97 Punkten ist er gleichauf mit Lorenzo Baldassarri und Jorge Navarro und besetzt den sechsten Rang. Zwar hören sich die 39 Punkte, die dem 26-Jährigen aktuell zum Führenden fehlen, etwas mehr an, aber die Saison ist mit zehn Rennen noch lang und die Motivation ist groß.

«Die Sommerpause ist nun vorbei. Es war gut, um einmal ein bisschen ausspannen zu können und auf andere Gedanken zu kommen. Ich war mit Freunden und Bekannten unterwegs, habe mich aber auch intensiv auf die zweite Saisonhälfte vorbereitet. Ich freue mich auch sehr auf Brünn. Die Rennstrecke hat mir schon immer ganz gut getaugt», berichtete der Deutsche.

«Nach dem letzten Rennen vor der Sommerpause sind wir alle mit einem guten Gefühl von der Strecke weg gegangen, denn wir haben gesehen, dass es immer noch geht, auch wenn wir vorher ein paar schwierige Rennen hatten. Mit dieser Einstellung müssen wir in Brünn weitermachen. Ich hoffe, dass wir die schöne entspannte Urlaubsstimmung mitnehmen können und locker, aber auch konzentriert wieder in die Arbeit einsteigen. Wir werden jede Session so angehen, als wenn es das Rennen ist, um immer das Maximum herauszuholen und uns gut auf das Rennen selbst vorzubereiten. Der Sonntag zählt, da gibt es die Punkte. Ich hoffe, dass wir wieder mit um das Podium kämpfen können. Die zweite Saisonhälfte ist extrem wichtig, wenn wir noch in der Meisterschaft mitmischen wollen, deswegen müssen wir jetzt von Anfang an vorn mit dabei sein. Ich freu mich einfach auf mein Team und darauf, endlich wieder Rennen zu fahren – und die beiden, die jetzt kommen, sind ziemlich cool», meinte Schrötter im Hinblick auf die Grand Prix von Brünn und Spielberg.

Moto2-WM-Stand nach 9 von 19 Rennen: 1. Alex Márquez 136. 2. Lüthi 128. 3. Fernandez 102. 4. Baldassarri 97. 5. Navarro 97. 6. Schrötter 97. 7. Marini 90. 8. Binder 84. Ferner: 19. Aegerter 12. 28. Tulovic 3. 30. Raffin 3.

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