Caterham im Tief: Heim-Pleite für Johann Zarco

Von Vanessa Georgoulas
Moto2
Johann Zarco: «Ich liess es beim Start ruhig angehen, um durch die enge Schikane zu kommen»

Johann Zarco: «Ich liess es beim Start ruhig angehen, um durch die enge Schikane zu kommen»

Nachdem das finanzstarke Caterham Moto Racing Team in Jerez die ersten Punkte in der Moto2-Wertung sammeln konnte, musste es in Le Mans wieder eine Pleite einstecken. Lokalmatador Johann Zarco fiel aus.

Die Hoffnung des Caterham Moto Racing Teams war nach den ersten Punkten von Jerez geweckt: Vor allem Johann Zarco, der die Zähler als Achter ergattert hatte, wünschte sich für sein Heimrennen ein Wochenende «ohne Frust.» Doch der 23-Jährige aus Cannes musste eine weitere bittere Pille schlucken, ein technischer Defekt zwang ihn vier Runden vor Rennende zur Aufgabe.

Zarco bedauerte: «Im Warm-up und auch gleich vor dem Rennen konnten wir noch einmal einen guten Schritt nach vorne machen. Ich liess es beim Start ruhig angehen, um durch die enge Schikane zu kommen. Das Ziel lautete, ins Ziel zu kommen. Ich war zuversichtlich, auch hier wieder Punkte sammeln zu können, denn mein Tempo war gut. Aber plötzlich blieb mein Bike stehen – das ist natürlich eine grosse Enttäuschung. Es ist unglaublich, wie viel Pech wir haben. Ich weiss nicht, was wir angestellt haben, dass wir so ein schlechtes Karma haben, aber wir werden weiterkämpfen, und wenn sich eine Chance bietet, werden wir sie am Schopf packen.»

Rookie Josh Herrin, der nach seiner Verletzungspause wieder auf die Rennstrecke zurückgekehrt war, kämpfte sich schon in der ersten Runde von Startplatz 30 auf die 21. Position. Der Amerikaner fand daraufhin ein gutes Tempo und feierte mit Platz 22 schliesslich seine erste Zielankunft in der Moto2.

Der 23-Jährige aus Kalifornien freute sich: «Der Start war gut – es fühlte sich wie in den alten AMA-Tagen an. Da es im Training und Qualifying noch nicht so gut gelaufen war, schoss mein Puls beim Start in die Höhe, denn ich hatte nicht mit diesen Rundenzeiten und diesem Tempo gerechnet. Es dauerte einige Runden, bis ich meinen Rhythmus gefunden habe. Meine Schulter hat nicht so sehr geschmerzt, doch weil ich sie nicht zu 100 Prozent belasten konnte, wurde es gegen Ende des Rennens sehr schwierig und da verlor ich dann auch Zeit.»

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