Marcel Schrötter: «Freue mich auf die deutschen Fans»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Marcel Schrötter aus dem Tech3-Team erreichte im Regen von Assen den zwölften Platz und schob sich in der WM-Tabelle nach vorne. Nun freut er sich auf seinen Heim-GP auf dem Sachsenring.

Im chaotischen Regenrennen von Assen schaffte es der deutsche Moto2-Pilot Marcel Schrötter nicht unter die Top-10. Doch bei seinem Heimrennen auf dem Sachsenring soll es anders laufen. Schrötter, der zweimal deutscher 125-ccm-Meister und auch Europameister war, will seinen Heim-GP nutzen, um mit einem Top-Resultat zu glänzen.

Derzeit belegt der Bayer aus Pflugdorf im Landkreis Landsberg am Lech den 13. WM-Rang. Mit einem guten Ergebnis in Sachsen könnte er an Sandro Cortese und Sam Lowes vorbeiziehen. Lowes liegt nur einen Punkt vor Schrötter, Cortese hat wie der Tech3-Pilot 32 Zähler auf dem Konto.

«Das Layout des Sachsenrings ist wirklich sehr cool. Es ist ganz anders als viele der restlichen Strecken. Ich weiß nicht, wie die Tech3-Maschine dort funktionieren wird, aber ich denke, diese Strecke könnte ihr gut liegen», erklärte Schrötter im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Schrötter Sachsenring-Bilanz ist bisher durchwachsen: Bei seinem ersten Wildcard-Einsatz für das Toni-Mang-Team auf dem Sachsenring erzielte Schrötter 2008 in der 125-cm-Klasse Startplatz 15 und Rang 13 im Rennen. Im Jahr darauf reichte es für den zwölften Platz. 2010 überquerte er als 14. die Ziellinie. Mit der Mahindra kam er 2011 nicht über Rang 16 hinaus. Im folgenden Jahr fiel er aus. Nach dem Wechsel in die Moto2-Klasse musste er 2013 einen weiteren Ausfall hinnehmen, nachdem er von Position 13 gestartet war. «Auf dem Sachsenring hatte ich teilweise ganz gute Ergebnisse- zumindest in den Trainings. In diesem Jahr habe ich aber ein sehr gutes Gefühl. Mal schauen, was so geht...»

Schrötter, der aktuell in Spanien lebt, freut sich auf die Fans in seiner Heimat. «Natürlich freue ich mich sehr auf die große Unterstützung der deutschen Fans an der Strecke. Es freut mich immer besonders, auf dem Sachsenring vor heimischem Publikum zu fahren.»

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