Mika Kallio vs. Viñales: Wer wird Vizeweltmeister?

Von Sharleena Wirsing
Moto2

Esteve «Tito» Rabat kann entspannt zum nach Valencia reisen: Am Wochenende tritt er bereits als neuer Moto2-Weltmeister an. Doch MarcVDS-Teamkollege Mika Kallio will sich revanchieren.

Der Finne Mika Kallio wird am Samstag seinen 32. Geburtstag feiern und will sich beim Finale in Valencia den Titel des Vizeweltmeisters vor Maverick Viñales sichern. In Malaysia hatte er den WM-Kampf gegen Teamkollege Rabat verloren.

Viñales war zuletzt in starker Form und hat drei der letzten vier Rennen gewonnen. Somit verkürzte er den Rückstand auf Kallio auf nur mehr 15 Punkte. Doch der Finne ist zuversichtlich, dass er den zweiten Gesamtrang verteidigen kann.

Sollte Kallio am Wochenende den zweiten WM-Rang sichern, wird es das erste Mal seit Olivier Jacque und Shinya Nakano 2000 sein, damals auf Yamaha, dass ein Team in der mittleren Klasse die ersten beiden Abschlussränge belegt. Für Kallio wird es nach vier Jahren jedoch das letzte Rennen für die belgische Mannschaft sein.

Kallio will in Valencia Viñales und auch Rabat besiegen. «Für mich ist es wichtig, die Saison in Valencia mit einem guten Ergebnis zu Ende zu bringen. Ich muss beim letzten Rennen den zweiten Platz sichern. Valencia war für mich immer eine gute Strecke und 15 Punkte sind ein relativ großer Vorsprung bei nur noch einem Rennen. Es ist immer gut, wenn man die Saison mit einem Sieg beenden kann, denn das bringt dich gut durch die lange Winterpause. Außerdem wird Valencia mein letztes Rennen für MarcVDS, daher möchte ich mich nach vier Jahren gern vom obersten Treppchen verabschieden.»

Rabat hat derweil keinen Druck mehr. Der 25-jährige Spanier kann vor seinem Heimpublikum als Weltmeister antreten. Trotzdem will er in Valencia seinen achten Saisonsieg einfahren. «Ich bin froh, dass ich in Valencia ohne Druck fahren kann, damit wird das Wochenende etwas entspannter als die letzten. Es ist ein unglaubliches Gefühl, zum ersten Mal als Weltmeister vor meinem Heimpublikum zu fahren. Auch wenn der Druck geringer ist, bleibt das Ziel das gleiche. Ich werde in Valencia wie immer pushen, denn ein Sieg wäre ein perfekter Abschluss einer nahezu perfekten Saison. Wer weiß, vielleicht macht mich weniger Druck schneller.»

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