Marcel Schrötter (16.): «Das Fahrer-Niveau steigt»

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Marcel Schrötter

Marcel Schrötter

Moto2-Pilot Marcel Schrötter aus dem französischen Tech3-Team sparte am Freitag beim Argentinien-GP Reifen und hielt trotzdem wacker mit.

Tech3-Mistral-610-Pilot Marcel Schrötter lieferte zum Auftakt des dritten Moto2-Rennwochenendes der Saison eine beachtliche Leistung ab. Bei trockenen Bedingungen wurden in Las Termas von Beginn unglaublich schnelle Rundenzeiten auf Qualifying-Niveau des vergangenen Jahres gefahren.

Doch Schrötter mischte in dieser Zeitenjagd wacker mit. Das erste Training beendete er mit der zehntschnellsten Rundenzeit. Im FP2 wurde auf den Gebrauch eines neuen weichen Hinterreifens verzichtet. So fiel der Bayer mit einer Zeit von : 1:44,044 min auf Platz 16 der Tageswertung zurück.

«Insgesamt bin ich mit diesem ersten Trainingstag zufrieden. Ich bin am Freitag vormittag gut ins Wochenende gestartet, was ungemein wichtig ist. Ich habe damit auch eine Zielsetzung geschafft. Im Vergleich zu MotoGP und Moto3 ist unsere Klasse ein Wahnsinn. Bereits am Vormittag wurden letztjährige Qualifying-Rundenzeiten gefahren; nach dem zweiten Training waren die Top-20 auf dem Pole-Niveau des vergangenen Jahres. Das zeigt, wie hart es in dieser Kategorie zugeht und wie sehr das fahrerische Niveau von Jahr zu Jahr steigt. Ich muss erwähnen, dass uns diese Strecke entgegenkommt. Ausserdem habe ich mich am Freitag auf dem Motorrad wohl gefühlt, ich hatte in jeder Situation riesigen Spass beim Fahren. Am Nachmittag haben wir ein paar verschiedene Dinge ausprobiert, was allerdings keine grosse Aktion war, aber es hat eben im FP2 gut ins Konzept gepasst, weil im Prinzip alles reibungslos ablief. Dieser Test verlief dann einigermassen okay.»

«Aufgrund der weniger guten Grip-Verhältnisse sind wir am Freitag die gesamte Zeit mit den Reifen vom Vormittag gefahren.», ergänzte Marcel. «Dafür haben wir für Samstag noch einen zusätzlichen weichen Hinterreifen zur Verfügung. Trotzdem waren meine Rundenzeiten sehr, sehr konstant; in der letzten Runde bin ich sogar noch meine schnellste Zeit gefahren, als der Reifen schon 33 Runden drauf hatte. Rang 16 in der Zeitenliste ist zwar nicht schön, aber der Rückstand auf die Spitze sehr gering. Ich bin zuversichtlich und ich denke, dass ein neuer Reifen bestimmt noch eine halbe Sekunde bringt. Dann wären wir sehr gut dabei und hätten eine starke Ausgangsposition für das Rennen.»

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