Deutsche Moto2-Piloten: Gemischte Gefühle in Aragón

Von Waldemar Da Rin
Moto2
Jonas Folger war im Moto2-Quaifying von Aragón der schnellste Deutsche

Jonas Folger war im Moto2-Quaifying von Aragón der schnellste Deutsche

Die deutschen Moto2-Piloten Jonas Folger, Sandro Cortese und Marcel Schrötter ziehen nach dem Qualifying-Samstag in Aragón Bilanz. Während Folger zufrieden ist, erlebten seine beiden Landsleute eine Enttäuschung.

Einer der drei deutschen Moto2-Piloten durfte sich nach dem Qualifying zum 14. WM-Lauf in Aragón freuen: Jonas Folger drehte die viertschnellste Runde und erklärte hinterher: «Es tut gut, mal wieder vorn zu starten, leider ist es nicht ganz die erste Startreihe geworden, die habe ich knapp verfehlt, aber ich stehe in der zweiten Reihe.

«Wir haben eine gute Pace und ich denke, wir sind nun gut aufgestellt für das Rennen. Endlich können wir mal ein anständiges Resultat einfahren. Ich bin da guter Dinge, Aragón ist eine Strecke, die mir liegt und auch Spass macht und ich bin voll motiviert für das Rennen. Im Warm-up werden wir vielleicht noch Kleinigkeiten anschauen, aber das Bike bleibt fürs Rennen so wie's ist», fügte der 23-Jährige an.

Landsmann Sandro Cortese fand sich auf der anderen Seite der Wohlfühl-Skala wieder: «Es war eine Katastrophe, der Tag hat schon sehr bescheiden begonnen mit dem Reifenfehler, der zum Sturz führte», klagte er, und fügte seufzend an: «Es hat uns sehr viel Zeit gekostet, etwas Anderes auszuprobieren.»

«Wir sind auf das gleiche Set-up zurück wie gestern, nur dass die Gegner ihre Bikes natürlich auch weiterentwickelt haben. Ich fuhr die gleichen Rundenzeiten wie gestern, aber das hat einfach nicht gereicht. Jetzt müssen wir noch einmal schauen, dass wir das Motorrad so hinbekommen, dass wir im Rennen mithalten können. Das wird unsere Hauptaufgabe sein», erklärte der 26-Jährige weiter.

Noch schlechter erging es Marcel Schrötter, der sich mit dem 16. Startplatz begnügen muss: «Das war ein sehr enttäuschendes Qualifying, natürlich will man immer mehr, aber der 16. Startplatz ist nun wirklich nicht das, was wir wollen. Wir hatten in der früh ein gutes drittes Training, mit mehreren guten, konstant schnellen Runden.»

«Es war leichter, die Zeit am Anfang zu fahren, als Motor, Chassis und auch die Strecke noch ein bisschen kühler waren. Ich bin leider wieder alles alleine gefahren. Zum Schluss wollte ich mit Jonas in der letzte Runde mitziehen, aber ich denke, meine Outlap war viel zu langsam. Jonas war nach der ersten Runde schon ziemlich weit weg», beschrieb der 23-Jährige.

Schrötter weiss: «Ich muss jetzt analysieren, was ich falsch gemacht habe und was am Motorrad von den Temperaturen her zu machen ist, um eine stabilere Basis zu haben. Was das Rennen angeht: Ich bin letzte Woche in Misano vom letzten Platz in der zweiten Runde bis auf den elften Rang vorgefahren. Natürlich habe ich von ein, zwei Ausfällen profitiert, aber die werden morgen auch passieren. Deswegen werde ich morgen einfach mal kämpfen und ich denke, dass wir auf jeden Fall in die Nähe von Platz 10 kommen können.»

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