Moto3

Moto3: Die Konstanz ist der Schlüssel zum Erfolg

Von Andreas Gemeinhardt - 28.06.2018 14:28

KTM-Pilot Marco Bezzecchi (Team Redox PrüstelGP) reist mit einem 19-Punkte-Vorsprung zum Großen Preis der Niederlande auf dem TT-Circuit van Drenthe in Assen. Seine Konstanz gab den Ausschlag dafür.

Enea Bastianini (Leopard Racing) bestritt in Barcelona seinen 77. Grand Prix und feierte seinen insgesamt dritten Moto3-Sieg, sein erster seit Motegi 2016. Es war der 790. Triumph eines italienischen Fahrers in der GP-Geschichte und der 20. Italien-Sieg in der 2012 eingeführten Moto3-WM.

Der eigentliche Gewinner beim Großen Preis von Katalonien war aber Marco Bezzecchi (Redox PrüstelGP), der sich zwar knapp geschlagen geben musste, aber mit dem zweiten Platz seine Führung im Gesamtklassement auf 19 Punkte ausbaute.

Lediglich in Le Mans blieben dem 19-jährigen Italiener die Punkte nach seinem Sturz in der letzten Runde verwehrt, in Katar landete er auf dem 13. Platz, doch bei allen anderen Rennen landete der KTM-Pilot auf einem der Podiumsplätze.

Fabio di Giannantonio (Del Conca Gresini Moto3) wurde nach seiner Aufholjagd in Montmeló «nur» Siebter, doch einige der Titelfavoriten ließen erneut Federn. Di Giannantonio dagegen punktete in allen bisherigen Rennen und rückt aufgrund seiner Konstanz auf den zweiten Gesamtrang nach vorne.

Jorge Martin (Del Conca Gresini Moto3), der in diesem Jahr bereits drei Moto3-GPs gewann, Enea Bastianini (Leopard Racing) und Aaron Canet (Estrella Galicia 0,0) zeigten in dieser Saison mehrfach großartige Rennen, doch aufgrund ihrer vielen Stürze müssen sie sich aktuell auf den Plätzen 3 bis 5 der Moto3-Gesamtwertung anstellen.

Nun steht den Moto3-Piloten in Assen eine komplett andere Herausforderung bevor, vor allem der letzte Sektor der Strecke ist einzigartig. Die Taktik wird auf dem TT-Circuit eine entscheidende Rolle spielen, es wird erneut mit einer Entscheidung auf den letzten Metern gerechnet. Da einige der Piloten bereits in dieser Phase der Moto3-WM Punkte im Gesamtklassement aufholen müssen, werden harte Zweikämpfe bis zur letzten Schikane vor Start- und Ziel erwartet.

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