VR46 Master Camp: Rossi lädt zum 6. Mal ein

Von Frank Aday
Moto3
Vier junge Yamaha-Fahrer sind nun in Cattolica angekommen, um an der sechsten Ausgabe des Yamaha VR46 Master Camps teilzunehmen und sogar mit Valentino Rossi zu trainieren.

Die sechste Ausgabe des Yamaha VR46 Master Camps wurde wieder zusammen mit dem neunfachen Weltmeister Valentino Rossi, den Mitarbeitern seiner VR46 Riders Academy und Yamaha auf die Beine gestellt. Die vier Talente, die diesmal teilnehmen dürfen, kamen bereits in Italien an.

Das fünfte Master Camp wurde im Juli abgehalten. Es waren Fahrer aus Südamerika, Nordamerika und Asien dabei und trainierten fünf Tage lang in Italien. Bei der sechsten Ausgabe sind nun vier asiatische Fahrer dabei.

Aus Malaysia kommen Muhammad Aiman Bin Tahiruddin (16) und Nazirul Izzat Bin Muhammad Bahauddin (18). Muhammad Faerozi Toreqottullah (15) stammt aus Indonesien und auch der Japaner Shota Yokoyama (16) ist dabei. Die medizinischen Tests und die Einführungsveranstaltung fanden bereits am Dienstag statt. Die Teilnehmer erhielten auch bereits ihre Ausrüstung von Oakley, Alpinestars, Saucony, Descente und VR46.

Am heutigen Mittwoch beginnt das Training. Die Fahrer werden wieder bei unterschiedlichen Renndisziplinen Erfahrungen sammeln und dabei tatkräftige Unterstützung von den erfahrenen Coaches bekommen. Unter den Trainern befinden sich auch die Piloten der VR46-Academy wie Moto2-WM-Leader Francesco Bagnaia und der Moto3-WM-Zweite Marco Bezzecchi. Auch der mehrfache Flat-Track-Champion Marco Belli wird die Fahrer unterstützen. Die Leistungen der Teilnehmer werden genau protokolliert und gezielt verbessert, damit sie mit mehr Können in die Asia Road Racing Championship und andere nationale Meisterschaften zurückkehren können.

Alessio «Uccio» Salucci erklärte: «Es ist großartig, wieder eine fantastische Gruppe talentierter Fahrer zum Yamaha VR46 Master Camp begrüßen zu dürfen. Dieses Programm begann 2016, nun erleben wir schon die sechste Ausgabe, die eine der besten bisher wird. Alle Jungs kommen aus Asien. Wir können ihnen Trainingsarten zeigen, die in ihrer Heimat nur selten genutzt werden. Das könnte für ihre Karriere den Unterschied machen. Es ist immer aufregend, unseren Fahrern dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten auf das nächste Level zu bringen. Ich hoffe, dass wir sie mit dem Wissen ausstatten können, das sie brauchen, um ihre Träume zu verwirklichen.»

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