Max Biaggi: «Canet kann um Moto3-Titel kämpfen»

Von Nora Lantschner
Moto3
Peter Öttl, Aron Canet und Max Biaggi

Peter Öttl, Aron Canet und Max Biaggi

Das neue Max Racing Team, entstanden durch ein Joint Venture von Max Biaggi und Peter Öttl, schickt 2019 Aron Canet in den Moto3-Titelkampf. Biaggi rechnet sich gute Chancen aus.

«Das ist pures Adrenalin. Wir hatten den Traum, in die höhere Meisterschaft aufzusteigen», erzählte Max Biaggi «Crash.net». Der vierfache 250er-Weltmeister wollte mit seinem Junioren-WM-Team, das Ende 2016 vorgestellt worden war, 2019 in die Moto3-WM aufsteigen. Dank der Fusion mit dem Südmetall Schedl Racing Team von Peter Öttl gelang ihm das. Mit Aron Canet konnten die beiden einen dreifachen Moto3-GP-Sieger verpflichten, der 2019 auf KTM unterwegs sein wird. Der Spanier beendete die Saison 2018 mit dem Estrella Galicia-0,0-Team (Honda) auf WM-Rang 6 – ohne Sieg, aber immerhin mit vier zweiten Plätzen.

«Der Fahrer ist natürlich gut, aber wir müssen ihm eine gute Struktur und ein gutes Paket bieten, damit er auf einem hohen Level performen kann. Ich hoffe, dass dieses Team mit diesem Fahrer 2019 die Neuheit sein kann, aber man weiß nie. Ich möchte nichts sagen, das hohe Erwartungen weckt. Es ist schwierig, damit umzugehen», gab Biaggi zu bedenken.

«Canet ist ein guter Fahrer – ich sah 2018, dass seine Leistung ein bisschen auf und ab ging. Wenn wir es schaffen, ihm etwas Stabilität und Konstanz zu geben, dann kann er der sein, der um den Titel kämpft», ergänzte der Italiener.

«Ich glaube, es war die richtige Entscheidung, in die Weltmeisterschaft zu gehen. Wir haben nach einer guten Gelegenheit gesucht, was den Fahrer angeht: Ist der Fahrer nicht gut genug, schaut ein Team in den kleinen Klassen nicht gut aus. Wir wussten, dass Canet das Team verändern würde. Also haben wir daran gearbeitet, ihn zu bekommen. Dann fragte ich Peter, in das Projekt einzusteigen. Wir fangen 2019 erst an, aber wer weiß, vielleicht kann es lange halten.»

Biaggis Hauptaufgabe bleibe weiterhin seine Rolle als Botschafter von Aprilia: «Die andere Rolle ist die eines Teameigentümers: Ich stelle meine Struktur mit den Leuten zur Verfügung, wir können sagen, dass der finanzielle Part von mir kommt. Ich muss nicht zu 100 Prozent im Team sein, wenn sie Rennen fahren. Es ist vergleichbar mit dem, was Rossi macht – oder andere Teams», erklärte er. Die Aufgabe des Teammanagers übernimmt Peter Öttl, dessen Sohn Philipp bei Tech3-KTM in der Moto2-WM ein neues Zuhause gefunden hat.


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