Max Kofler: Per Wildcard auch in Silverstone

Von Johannes Orasche
Der österreichische Moto3-Wildcard-Pilot Max Kofler wird auch beim nächsten WM-Meeting im britischen Silverstone für das Team Angel Nieto am Start stehen.

Max Kofler trat nach 2018 auch in diesem Jahr in Spielberg mit einer Wildcard an. Diesmal fuhr der Oberösterreicher aus Attnang-Puchheim im renommierten KTM-Team Sama Qatar Angel Nieto von Spaniens Renn-Ikone Jorge Martínez, für das er auch in der Junioren-WM antritt.

Den Freitag beendete der 18-jährige Schüler auf Position 26 mit nur 1,4 Sekunden Abstand auf den italienischen Spitzenmann Celestino Vietti aus dem Sky Racing-Team. Am Samstagvormittag fehlten ihm 0,6 Sekunden auf die direkte Zulassung zum Q2-Aufstieg. Und am Sonntag kam er mit knapp 41 Sekunden Rückstand auf Rennsieger Romano Fenati als Zwanzigster ins Ziel.

Aber Kofler darf sich dennoch freuen – er wird auch in Silverstone WM-Luft schnuppern. Vater Klaus Kofler, der in Spielberg im Shirt des MSV Schwanenstadt in der Aspar-Box auftrat, erklärt dazu: «Wir haben am Freitag erst ganz kurz vor dem FP2 erfahren, dass es die Möglichkeit gibt, auch in Silverstone zu fahren, weil Yuki Koni weiter verletzt ist. Alles Gute an dieser Stelle an Yuki. Wir haben jetzt natürlich einiges zu klären.» Koni hatte sich beim Startcrash in Brünn verletzt.

Jetzt muss noch einiges an zusätzlichem Budget aufgetrieben werden. Klar ist nun auch für Klaus Kofler: »Wir brauchen natürlich die Hilfe der österreichischen Industrie. Wir haben für Spielberg einen weiteren Unterstützer gefunden, und wir hoffen und glauben, dass dieser Partner auch bei uns weitermacht.» Kofler meint damit die Firma «Isolith Dämmstoffe».

Vater Kofler weiss: «Es geht da jetzt um einiges. Wir bekommen natürlich auch Hilfe von KTM, sonst wäre es ohnehin nicht möglich. Aber das Team Angel Nieto ist auch ein Unternehmen, das finanziert werden muss. Es muss die ganze Crew vor Ort gebracht werden, und es müssen Hotels und Mietwagen bezahlt werden.»

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